Rietberg
Außer Strom fließen auch Zuschüsse

Rietberg (gl) - Außer Strom fließen nun auch höhere Landeszuschüsse: Privatpersonen, die bis in den kommenden Monaten eine Ladestation für E-Autos beantragen, können mit den meisten Fördergeldern rechnen. Darauf weist Helge Pfingst hin, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Rietberg.

Freitag, 10.07.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 06:16 Uhr

„Eigenheimbesitzer können 60 Prozent der Kosten für eine Ladestation zurückbekommen – bis zu einer Grenze von 2000 Euro“, unterstreicht der Fachmann. Die höheren Zuschüsse gelten bis Ende November. Danach sind es wieder 50 Prozent und maximal 1000 Euro. Für digital vernetzte und steuerbare Ladestationen liegt die Höchstgrenze ab sofort jeweils noch um 1500 Euro höher. Dazu kommt laut Pfingst dauerhaft ein Sonnen-Sonderbonus: „Wer für das Aufladen des Wagens eine neue Solarstromanlage in Betrieb nimmt, erhält 500 Euro extra.“

Für einen Batteriespeicher, mit dem das Auto auch nachts geladen werden kann, kommen noch weitere 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität hinzu. „Beim Planen einer privaten Ladestation eine Photovoltaikanlage gleich mitzudenken, lohnt sich nicht nur wegen des Bonus‘“, betont der Rietberger Energieberater. Gerade mit einem Elektroauto sei Strom vom eigenen Dach eine wirtschaftliche Entscheidung.

Wer noch plant, sich ein Elektroauto anzuschaffen, sollte sich außerdem auch über das Förderprogramm des Bundes und die voraussichtlich Mitte Juli erscheinende Förderrichtlinie der Stadt Rietberg informieren. Aus beiden Fördertöpfen gibt es Zuschüsse. Fundierte Tipps und Berechnungen zum Strom aus der Kraft der Sonne, der auf dem eigenen Dach produziert wird, gibt es in der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW – vor Ort oder kostenlos als Videokonferenz. Die Beratung zu Solarstrom findet im Rahmen des Projekts „Energie 2020“ der Verbraucherzentrale NRW statt, das mit Mitteln des Lands und der EU gefördert wird. Die Anmeldung ist möglich unter Telefon 05244/905919.

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