Rietberg
Projekt „Bokel brummt“ gedeiht prächtig

Rietberg-Bokel (gl) - Das Dorfprojekt „Bokel brummt“ lässt auch in Zeiten der Viruskrise den Rietberger Ortsteil zu einer Oase für Bienen und Co. werden. Das Pflanzen und die Pflege der Blumen, Stauden sowie Gräser erfolgen ehrenamtlich.

Donnerstag, 02.07.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 17:46 Uhr

Anwohner tragen die Maßnahme ebenso mit wie der Heimatverein, die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) und engagierte Landwirte. Das Saatgut wird teils gespendet, teils aus eigener Anzucht gewonnen. Zur schnellen und gleichmäßigen Bewässerung der blühenden Flächen in Dürreperioden hat Thorsten Buschmann eigens ein spezielles System entwickelt. Nistkästen, Insektenhotels, Futterstellen für den Winter und Wasserautomaten sollen sicherstellen, dass sich außer den für die Bestäubung wichtigen Brummern auch Vögel in Bokel wohlfühlen. Das Equipment wurde unter anderem von Bernd Juncker gebaut und in den Bäumen aufgehängt.

Wer nähere Infos zum Projekt erfragen oder sich erkundigen möchte, wie man selbst einen Blühstreifen anlegt, kann sich an Ute Sommer, E-Mail an ute.sommer@huenemeier.de wenden.
Ergänzt wird das Naturprojekt durch ein Bienenstaudenbeet mit zahlreichen Nahrungsquellen für die emsigen Flieger. Der städtische Bauhof wurde entsprechend informiert, den Streifen nicht einfach abzumähen. Ferner kümmern sich die Mitarbeiter dort auch um die Bepflanzung. „Bokel brummt“ wurde 2018 von Ute Sommer ins Leben gerufen. Für die Zukunft wünscht sich die Initiatorin den weiteren Ausbau der Bepflanzung auf der gesamten Strecke der Brunnenstraße. In Planung ist bereits die Bepflanzung eines freien Grundstücks neben dem Friedhof. Auch über weitere Unterstützung seitens der örtlichen Sport- und Schützenvereine würde sie sich freuen.

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