Rietberg
Gesellenhaus auf der Zielgeraden

Rietberg-Neuenkirchen (bv) - Das Dach ist drauf, die Fenster sind drin - jetzt können im Kolpinghaus-Neubau in in Pastors Garten die Innenarbeiten beginnen. Wenn alles nach Plan läuft, ist die neue Heimat der Neuenkirchener Gemeinschaft Ende August/Mitte September bezugsfertig.

Dienstag, 11.02.2020, 19:43 Uhr

Hell und lichtdurchflutet präsentiert sich der 320 Quadratmeter große Saal, der insgesamt 340 Sitzplätze bietet und variabel aufteilbar ist. Durch eine mobile, an zwei Positionen nutzbare Trennwand kann der direkt angeschlossene Gaststättenbereich abgetrennt oder in der Größe verdoppelt werden. „Damit können wir sehr flexibel auf die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer eingehen“, sagte Andreas Venker, Geschäftsführer des Kolpinghausvereins, jetzt bei einer Baustellenbesichtigung mit Vertretern der befreundeten Kolpingsfamilien Rietberg und Mastholte.

Große Fensterfronten

Die Installation mehrerer Stationen mit Strom- und Wasseranschlüssen ermögliche zudem das Aufstellen mobiler Theken, sagte Venker. Mobil ist auch die Bühne, hinter der sich sowohl ein Lager- als auch Technikraum befinden. Die großen Fensterfronten im neuen Kolpinghaussaal sollen beschattet werden, damit das Gebäude sich im Sommer nicht zu sehr aufheizt. „Um den Hall etwas einzudämmen, bekommen wir einen Parkettboden“, informierte Venker.

Die Gaststätte, an die sich eine moderne, 28 Quadratmeter große Küche plus Abstellraum und ein 117 Quadratmeter großer Kühlkeller anschließen, befindet sich im Südwesten des Gebäudes. „Nach der Umgestaltung von Pastors Garten führt der Dorfgraben direkt vor der Kolpingterrasse her“, freut sich Venker schon jetzt auf ein „einladendes Haus mit tollem Ambiente, ähnlich wie in Rietberg am Lind-Hotel“.

Baumbestand wird noch ausgedünnt

Der Baumbestand in der Grünanlage werde im Zuge der Umgestaltungsmaßnahme zwar noch ausgedünnt, garantiere an sonnigen Tagen aber immer noch ausreichende Schattenbildung. Der Haupteingang mit Garderobe befindet sich direkt gegenüber der noch stehenden Pfarrhaus-Garage, die aber abgerissen werden soll. Andreas Venker hofft hierfür auf eine schnelle Genehmigung, damit das benachbarte Pfarrhaus, in dem künftig die Besprechungsräume der Kolpinger angesiedelt sein sollen, an den neuen Abwasserkanal angeschlossen werden kann. Die Rohre sollen im Untergrund der Garage neu verlegt werden. Erst danach kann der Eingangsbereich des neuen Gebäudes gepflastert werden.

Im Rahmen der Baustellenbesichtigung haben Vertreter der Kolpingsfamilien Rietberg und Mastholte ihren Freunden im Wapeldorf einen Spendenscheck in Höhe von 4000 Euro übergeben. Die Summe wurde durch den gemeinsamen Verkauf von Püfferchen auf dem Rietberger Adventsmarkt erwirtschaftet und von der Kolpingstiftung Rietberg aufgerundet. „Wir finden das Projekt super und halten es daher für eine gute Idee, den Neubau zu unterstützen“, sagte Christian Wördekemper von der Rietberger Gemeinschaft.

„Rückhalt aus den befreundeten Kolpingsfamilien bestärkt uns in unserem Tun“

„Der Rückhalt aus den befreundeten Kolpingsfamilien bestärkt uns in unserem Tun“, bedankte sich Andreas Venker. Er glaubt, dass dies nicht nur der richtige Weg für Neuenkirchen, sondern auch für Rietberg sei. Auch dort würden Versammlungsräume wie diese fehlen. „Der Neubau ist aus unserer Sicht wichtig und tragend für ein gesundes Gemeindeleben“, erklärte Venker. Auch der Zeitpunkt sei genau richtig, um noch von den Fördermöglichkeiten des auslaufenden Integrierten Handlungskonzepts für Neuenkirchen zu profitieren, unterstrich der Vereinsvorsitzende.

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