Rietberg
33-Jährigen trifft Stichflamme

Rietberg-Varensell (ei) - Schwerste Brandverletzungen hat sich nach Polizeiangaben am Montag gegen 10.45 Uhr ein Mitarbeiter einer Varenseller Spedition zugezogen. Der 33-Jährige befand sich in einer Grube für Lkw, um Reinigungsarbeiten durchzuführen, als es zu einer Verpuffung kam.

Montag, 17.02.2020, 13:06 Uhr

Dabei entwickelte sich eine Stichflamme, die ihn im Bereich des Oberkörpers traf. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch ungeklärt. Vermutlich hatten zwei Reinigungsmittel chemisch miteinander reagiert.

Von den Löschzügen Rietberg und Neuenkirchen rückten etwa 50 Kameraden aus. Ein Feuerwehrmann, der in unmittelbarer Nähe zur Spedition arbeitet, leistete Erste Hilfe. Zudem wurden ein Notarzt aus Gütersloh sowie Rettungswagen aus Rietberg und Rheda-Wiedenbrück alarmiert. Vorsichtshalber hatten sich bereits auf der Anfahrt zwei Aktive mit Atemschutzgeräten ausgerüstet.

Aufgrund der schweren Verletzungen lies der Notarzt einen Rettungshubschrauber nachbestellen. „Christoph 8“ aus Lünen landete um 11.20 Uhr auf dem Betriebsgelände, wofür die Polizei kurzzeitig die Straße sperrte. Der Patient wurde zunächst intensivmedizinisch behandelt und auf den Flug vorbereitet, ehe der Helikopter gegen 12 Uhr in Richtung Bochum zum Universitätsklinikum „Bergmannsheil“ abhob.

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