Rietberg
Bundeskönig feiert mit Bokeler Närrinnen

Rietberg-Bokel (ei) - Man sollte zumindest schon einmal Bundeskönig gewesen sein, um als Mann die Sitzung der KFD Bokel miterleben zu dürfen. So der Fall bei Udo Kanter, der sich am Samstagabend als Discjockey betätigte. Dabei zeigte er sich bei der Musikauswahl ebenso treffsicher wie am Gewehr.

Montag, 17.02.2020, 21:00 Uhr

Gleiches galt für die Akteurinnen, die auf der Bühne eine Attacke nach der nächsten auf die Lachmuskeln starteten. Das Publikum johlte vor Freude.

Ohne Krimi nie ins Bett

Judith Neudorf führte die verkleideten Frauen durch das abwechslungsreiche Programm, das mit Bill Ramseys „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ musikalisch startete. Dazu zeigten Marita Freise, Judith Windus sowie Sabine Ademmer ideenreich Pantomimen.

Nachdem die 18 „Bienchen“ im Grundschulalter, die von Lisa Peitzmeier, Sarah Basel und Lena Pagenkemper trainiert werden, die Bühne mit ihren akrobatischen Tänzen erobert hatten, waren auch die Zuschauerinnen ganz hungrig angesichts dieser Leistung und stärkten sich erst einmal. Glücklicherweise schlug niemandem der anschließende „Überfall“ auf den Magen: In dem Sketch kommen Getränke eines Cafés abhanden. Für ihre Vorstellung ernteten Gaby Grefer, Gaby Bökamp und Beate Kanter viel Applaus. Selbst Schuld waren anschließend die „Bumblebees“, dass sie so perfekt um das Feuer tanzten, dass die faszinierten Zuschauerinnen die zwölf jungen Damen nicht ohne Zugabe von der Bühne ließen.

Göttergatten ins Jenseits befördert

Jetzt sollten die Männer von Judith Windus, Marita Freise, Sabine Brokherm und Sabine Ademmer ganz genau lesen: Das Quartett trat als „Die lustigen Witwen“ auf, die den Zuhörerinnen singend berichteten, wie sie ihre einstigen Göttergatten ohne jede Spur ins Jenseits befördert haben. „Er war das wilde Schwein, der Jäger war ich“, hieß es in einer Strophe, in einer anderen: „Hoppla, er stolperte in das Küchenmesser“.

Letzter Wille: sechs Promille

Beim „Zweiten Date“ verwandelte sich Nicole Spexard in einen Mann mit Weinkenntnissen. Diese Fachexpertise interessierte die Angebetete (Stefanie Depenbusch) jedoch herzlich wenig. Frei nach dem Motto „Mein letzter Wille: mindestens sechs Promille“ schüttete sie sich den Rebensaft förmlich in den Hals.

Bei dem vierstündigen Programm jagte ein Höhepunkt den nächsten, eine Rakete die andere – und selten kamen die Akteure ohne Zugabe von der Bühne.

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