40-Prozent-Marke wurde zwar nicht erreicht, aber die Netzplanung läuft
Gute Aussichten für Glasfaser in Neuenkirchen

Rietberg-Neuenkirchen (WB/stl). Die nötige Marke von 40 Prozent ist in Neuenkirchen nicht erreicht worden, aber die Bürger können sich trotzdem begründete Hoffnung machen, dass in naher Zukunft die Arbeiten zur Verlegung eines Glasfasernetzes beginnen.

Dienstag, 02.07.2019, 21:02 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 10:48 Uhr
Gute Nachrichten vom Telekommunikationsunternehmen Helinet: Die Neuenkirchener können sich Hoffnung machen, dass das Glasfasernetz in Neuenkirchen ausgebaut wird. Foto: dpa

Das erklärte Martin Köster, Sprecher des Telekommunikationsunternehmens Helinet, am Dienstag im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. Der Grund: Immerhin haben sich in der Vermarktungsphase 34 Prozent der Haushalte dafür entschieden, einen Glasfaseranschluss zu beantragen. Die Frist war am 30. Juni ausgelaufen. »Es ist jetzt intern entschieden worden, eine Netzfeinplanung auf den Weg zu bringen«, so Martin Köster. Das sei ein gutes Zeichen, denn das zeige, dass man das millionenschwere Projekt angehen wolle.

Eine Einschränkung will man bei Helinet aber nicht verschweigen: Man müsse sehr genau auf die Wirtschaftlichkeit schauen, deshalb könne es sein, dass gewisse Bereiche Neuenkirchens, in denen nur wenige Aufträge vorliegen, ausgespart werden müssten und keinen Glasfaseranschluss bekämen.

So lange aber nur geplant wird, ist es weiter möglich, Verträge abzuschließen, und das sogar ohne Aufpreis. Interessierte finden Ansprechpartner im Neuenkirchener Helinet-Info-Shop oder in den Räumen der Stadtwerke Rietberg-Langenberg an der Bahnhofstraße.

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