Fragebogenaktion soll Bedarf klären – St. Viter haben gute Erfahrungen gemacht
Braucht Westerwiehe ein E-Auto?

Rietberg-Westerwiehe (WB). Andere Orte haben schon eins, Westerwiehe könnte bald eines bekommen: ein Dorfauto. Nicht irgendeins, sondern ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug. Wie die Westerwieher zu dieser Idee stehen, das möchten die städtische Klimaschutzmanagerin Svenja Schröder und Ortsvorsteher Detlev Hanemann aktuell mit einer Fragebogenaktion herausfinden.

Mittwoch, 08.05.2019, 09:01 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 09:20 Uhr
Sie haben die Zukunft der Mobilität im Blick: (von links) Yvonne Lohrmeier-Ellguth (Leiterin der Westerwieher Zweigstelle der Volksbank Delbrück-Hövelhof), Klimamanagerin Svenja Schröder, Thorsten Flöt­otto (Stadtwerke Rietberg-Langenberg) und Westerwiehes Ortsvorsteher Detlev Hanemann hoffen auf viele Rückläufer bei der Fragebogenaktion zum Thema E-Auto.

In den Räumen der Westerwieher Volksbank liegen Exemplare aus, darüber hinaus verteilen ehrenamtliche Helfer in diesen Tagen Fragebögen an alle Haushalte. Svenja Schröder erhofft sich, dass möglichst viele Bürger mitmachen. Sie argumentiert: »Je höher die Beteiligung, desto realistischer ist das Stimmungsbild. Bevor ein solches Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann, müssen wir wissen, ob die Westerwieher ein Dorf-E-Auto überhaupt nutzen würden.«

Die Idee gibt es schon etwas länger. Ende 2015/Anfang 2016 ist das Projekt im Rahmen der Bürgerwerkstätten zur Entwicklung des Masterplans 100 Prozent Klimaschutz entstanden. 2018 dann hat die städtische Klimamanagerin die Idee beim Elisabethmarkt in Westerwiehe vorgestellt.

Gute Erfahrungen in St. Vit gemacht

Ein erstes Treffen mit interessierten Bürgern schloss sich im Dezember des vergangenen Jahres an. Unter anderem war Raimund Busche zu Gast. Er hat von den guten Erfahrungen mit dem Projekt Dorfauto im benachbarten St. Vit berichtet. Im Januar folgten schließlich ein weiteres Treffen und der Beschluss, die Fragebogenaktion zu starten.

Im Idealfall könnte ein Dorfauto gleich mehrere Vorteile vereinen. Das Mobilitätsangebot im Stadtteil würde sich deutlich verbessern, gleichzeitig könnte das E-Auto dem Klimaschutz dienen, wenn beispielsweise selten genutzte Zweitwagen abgeschafft würden und die Bürger stattdessen auf das Dorfauto umsteigen. Zu klären ist noch, wie das Auto finanziert wird beziehungsweise wer Träger dieses Projekts wird.

Der Fragebogen, der anonym beantwortet wird, ist auch auf der Internetseite der Stadt Rietberg zu finden. Wer Beratung wünscht oder Fragen klären möchte, kann sich an Svenja Schröder wenden: unter Tel. 05244/986279 oder per E-Mail an svenja.schroeder@stadt-rietberg.de.

www.rietberg.de

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