Rück- und Ausblick beim Förderverein Gartenschaupark – Geld für den Rutschenturm
Neue Attraktion: Brauerei im Kleinformat

Rietberg (WB). Der Förderverein Gartenschaupark ist eine feste Größe in der Bewirtschaftung des Naherholungsgeländes, das aus der nordrhein-westfälischen Landesgartenschau 2008 entstanden ist.

Freitag, 05.04.2019, 09:01 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 09:58 Uhr
Vereinsvorsitzender André Kuper, hier bei der Eröffnung des Rutschenturms, zieht eine umfangreiche Bilanz. Foto: Petra Blöß/Archiv

Das wurde am Mittwochabend deutlich während der Generalversammlung der Gemeinschaft. Gut 250 der insgesamt 1266 Mitglieder, die Zahlen steigen kontinuierlich weiter, waren in die Cultura gekommen, um sich aus erster Hand über Bilanzen und den Ausblick auf die Saison 2019 zu informieren.

Vereinsvorsitzender André Kuper freute sich ob der großen Resonanz und betonte: »Die Mitglieder sind das Salz in der Suppe unseres Vereins. Wir sind stolz, dass wir sie alle haben.« Aus dem Kreis der Zugehörigen beglückwünschte er 129 Jubilare, die vor zehn Jahren dem Verein beigetreten waren. Auch ihnen zu Ehren legten die Rieti-Funken, die jüngste Formation der Grafschaftler Karnevalisten, eine flotte Sohle aufs Parkett.

1266 Mitglieder unterstützen die Arbeit

Kupers Bilanz erwähnte den Rückblick auf die verschiedenen erfolgreichen Veranstaltungen im Park, ging aber auch weit darüber hinaus. Denn nicht nur das Feuer- und das Familienfest erfuhren sehr große Resonanz, ausgebucht waren auch alle Fahrten der Gemeinschaft, die in Parks der Umgebung und zu besonderen Sehenswürdigkeiten führten. Den Tourhöhepunkt bedeutete der Mehrtagesausflug nach Liechtenstein, in die Schweiz und Bayern. In der nahenden Saison wird es zwei Fahrtangebote geben, zum einen im Sommer nach Hannover zu den Herrenhäuser Gärten, zum anderen an zwei Tagen Ende August zur Bundesgartenschau in Heilbronn.

Eine positive finanzielle Bilanz präsentierte Frank Ehlebracht, Einnahmen in Höhe von 131.000 Euro standen Ausgaben in Höhe von knapp 124.000 Euro entgegen. Ein durchlaufender Posten sind die 80.000 Euro Spende, die die Sparkasse Gütersloh-Rietberg dem Verein und damit dem Park noch gewährt. Aktuell beträgt das finanzielle Polster des Fördervereins rund 91.000 Euro. Im vergangenen Jahr gab man noch einmal gut 13.000 Euro aus für den zweiten Rutschenturm mit Dschungelbrücke, der insgesamt rund 250.000 Euro gekostet hat.

Die Attraktivität des Parks weiter zu steigern, das ist Ziel aller Verantwortlichen. So wird, wie Geschäftsführer Peter Milsch referierte, eine Brauerei en miniature unweit des Obersees in Kooperation mit Hohenfelder entstehen. Sie wird Ziel von speziellen Gruppenausflügen, die dort Infos über die Braukunst erhalten, deftiges Essen und Bierproben genießen sollen und auch eine Bierolympiade bewältigen können. Saniert werden müssen die Stege im Innern parallel zum Torfweg und ebenso dringend in Ordnung gebracht werden muss der Behindertenaufgang zum Aussichtsturm (weiterer Bericht folgt).

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