Firma Kuper plant ein Ausbildungszentrum in Afrika – Besuch vom Handwerksminister
Einsatz an der Elfenbeinküste

Rietberg (WB). Die Elfenbeinküste exportiert mehr Holz als das riesige Brasilien. Der aufstrebende westafrikanische Staat will das gefragte Naturprodukt künftig aber auch im eigenen Land verarbeiten. Der ivorische Handwerksminister höchstpersönlich hat deshalb den Rietberger Spezialanlagenbauer Kuper besucht.

Samstag, 02.03.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 02.03.2019, 07:02 Uhr
Der Handwerksminister der Elfenbeinküste und seine fünfköpfige Delegation informierten sich beim Spezialanlagenbauer Kuper (von links): Siriki Tuo (Handelsrat der Botschaft), Kuper-Vertriebsleiter Horst Seiter, Dramane Traore (technischer Berater des Handwerksministers), A. Azize Diabate (gesandter Botschaftsrat), Kuper-Geschäftsführer Dr.–Ing. Jürgen Kürlemann, Sidiki Konate (Handwerksminister der Elfenbeinküste), Bamba Mory (Direktor der Gruppe Kadydier). Die Gäste sprechen übrigens hervorragend Deutsch.

Die sechsköpfige Delegation informierte sich kürzlich über die Technologie des international agierenden Familienunternehmens. Handwerksminister Sidiki Konate reiste zusammen mit zwei Beratern und zwei Mitgliedern der Botschaft der Elfenbeinküste sowie dem Direktor der holzverarbeitenden Kadydier Gruppe an.

Rietberger helfen bei der Ausbildung junger Afrikaner

Kuper-Geschäftsführer Dr.-Ing. Jürgen Kürlemann präsentierte den äußerst interessierten Gästen unter anderem Maschinen zur Holzbearbeitung. Der Rohstoff Holz ist eine wichtige Einnahmequelle der aufstrebenden Nation. Dieses Naturprodukt will der Staat, der 1960 unabhängig von Frankreich wurde, künftig auch im eigenen Land verarbeiten. Immerhin gehört die Elfenbeinküste heute zu den Volkswirtschaften auf dem afrikanischen Kontinent, die am schnellsten wachsen.

Kuper unterstützt diese positive Entwicklung für die Menschen. Spezialisten des Rietberger Unternehmens helfen im Westen der Elfenbeinküste. »In der circa 150.000 Einwohner zählenden Stadt Man macht sich unser Team ein Bild von der Situation und der Produktion in diesem wichtigen Handelszentrum«, sagt Kuper-Vertriebsleiter Horst Seiter. Im nächsten Schritt entwickeln die Kuper-Leute ein Konzept für ein Ausbildungszentrum, das dort entstehen soll. Dem Handwerksminister zufolge gibt es dort sehr viele junge Menschen, die ausgebildet werden müssen.

Besucher von der Elfenbeinküste sprechen hervorragendes Deutsch

Die Firma Kuper verfügt nach eigenen Angaben auch in der Planung und Ausstattung von Ausbildungszentren über jahrzehntelange Erfahrung. So sollen Kuper-Mitarbeiter die Ausbilder schulen, die den jungen Ivorern künftig das theoretische und praktische Knowhow für die Produktion vermitteln.

Beim Besuch der Delegation gab es dann noch eine Überraschung: Denn obwohl Französisch die Amtssprache in dem 23 Millionen Einwohner zählenden westafrikanischen Land ist, verständigten sich  Gastgeber und Gäste perfekt auf Deutsch. Die Besucher von der Elfenbeinküste haben mehrere Jahre in Deutschland studiert.

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