Kind mit Hubschrauber in Krankenhaus geflogen – Helm verhindert Schlimmstes Kleines Mädchen (4) von Auto angefahren

Rietberg-Bokel (WB). Ein vierjähriges Mädchen ist am Samstagnachmittag auf der Lannertstraße in Bokel von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Glücklicherweise trug das Kind einen Fahrradhelm, der Schlimmeres verhinderte.

Von Alexander Gionis
Auf der Lannertstraße in Rietberg-Bokel ist am Samstagnachmittag ein Kind angefahren worden. Die Polizei sichert die Spuren.
Auf der Lannertstraße in Rietberg-Bokel ist am Samstagnachmittag ein Kind angefahren worden. Die Polizei sichert die Spuren. Foto: Alexander Gionis

Das Mädchen aus Rietberg war gegen 16.25 Uhr mit seinem Vater und seinem Bruder auf Fahrrädern unterwegs, als das Kind nach Polizeiangaben plötzlich auf der Lannertstraße in Höhe des Hauses Nummer 64 versuchte zu wenden, um einen Gegenstand aufzuheben, den ihr Bruder verloren hatte. Dabei habe sie sich für einen Moment auf der Gegenfahrbahn aufgehalten.

Genau zu dieser Zeit befuhr ein 22-jähriger Rietberger mit seinem Ford Focus die Lannertstraße in entgegengesetzter Richtung. Da sich das kleine Mädchen von ihm aus gesehen am Ende einer Rechtskurve befand, konnte er seinen Wagen nicht mehr rechtzeitig anhalten. Mit der linken Frontseite erfasste der Ford das Kinderrad, das Mädchen stützte.

Mit einem Rettungshubschrauber wurde das Kind ins Krankenhaus Gilead nach Bielefeld geflogen. Das Mädchen hatte bei dem Unfall eine Oberschenkelfraktur erlitten, blieb dank des Fahrradhelmes von lebensgefährlichen Verletzungen jedoch verschont.

Der 22-jährige Fahrer des Ford Focus erlitt einen leichten Schock, der Schaden an seinem Auto ist gering. Auf der Lannertstraße ist – auch im Bereich dieser Kurve – Tempo 100 erlaubt.

Während der Spurensicherung wurde die Lannertstraße im Unfallbereich für etwa zwei Stunden gesperrt.

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