Rietberger Verwaltung sieht im Nahverkehrsplan noch Verbesserungsbedarf Nach Druffel fährt kein Bus

Rietberg (WB). Die Stadt Rietberg sieht im vorgelegten Entwurf des 4. Nahverkehrsplans des Kreises Gütersloh noch Verbesserungsbedarf, vor allem, was die Anbindung der Ortsteile Bokel, Druffel und Westerwiehe angeht. Das geht aus Unterlagen zum Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss hervor, der in der kommenden Woche tagt.

Von Stefan Lind
Zwar fahren Schulbusse nach Bokel und Westerwiehe, ansonsten ist die Anbindung dieser Ortsteile an den ÖPNV aus Sicht der Stadtverwaltung eher schlecht. Druffel wird gar nicht angefahren.
Zwar fahren Schulbusse nach Bokel und Westerwiehe, ansonsten ist die Anbindung dieser Ortsteile an den ÖPNV aus Sicht der Stadtverwaltung eher schlecht. Druffel wird gar nicht angefahren. Foto: dpa

Mastholte, Neuenkirchen, Rietberg und Varensell seien in den Öffentlichen Personennahverkehr bereits gut eingebunden, stellt die Verwaltung fest. Westerwiehe werde dagegen durch die Linie 77 lediglich zu Schulbeginn und -ende angefahren; zwischendurch gebe es große Lücken, »die es zielorientiert in den Festschreibungen des Nahverkehrsplans zu verbessern gilt«, formuliert Bürgermeister Andreas Sunder in der Verwaltungsvorlage für die Ausschussmitglieder. In Bokel sei die Situation mit der Linie 80.1 ganz ähnlich, »der Stadtteil Druffel ist nach wie vor vom ÖPNV abgeschnitten.«

Ausschuss tagt am Dienstag

Der Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss kommt am Dienstag, 16. Mai, um 17 Uhr im Ratssaal des Alten Progymnasiums zusammen. Erneut wartet auf die Kommunalpolitiker eine umfangreiche Tagesordnung mit zahlreichen Fachvorträgen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 10. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Seite Rietberg.

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