Arbeiten beginnen: TuS Viktoria Rietberg bekommt einen Hybridrasenplatz Bagger rollen aufs Sportgelände

Rietberg (WB/stl). Was lange währt, wird endlich gut: Die Fußballer von TuS Viktoria Rietberg können sich über eine weitere positive Nachricht freuen. In der kommenden Woche sollen die Bagger am Sportplatz Berglage an den Teichwiesen anrollen. Dann beginnt der Umbau des Hauptplatzes in einen Hybridrasenplatz.

Fußball-Obmann Ralf Peterhanwahr, hier mit einem kleinen Stück Hybridrasen, freut sich, dass die Bauarbeiten bald losgehen.
Fußball-Obmann Ralf Peterhanwahr, hier mit einem kleinen Stück Hybridrasen, freut sich, dass die Bauarbeiten bald losgehen.

»Endlich kann es losgehen«, atmet Viktorias Fußball-Obmann Ralf Peterhanwahr durch. Nach Jahren der Diskussionen und Planungen könne das »Jahrhundertprojekt« der Abteilung nun endlich in die Tat umgesetzt werden, führt Peterhanwahr weiter aus. Am Montag rücken Bagger und Maschinen an, um den Rasenplatz in Rietberg zu bearbeiten. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wird die Spielfläche der 16 Mannschaften starken Abteilung in einen Hybrid­rasenplatz umgewandelt. Dabei wird eine Matte mit Kunstfasern in den Boden eingelegt. Der Rasen wächst nach der Aussaat durch die Matte durch. »Dadurch wird der Platz deutlich stabiler und ebener«, erläutert der Rietberger Fußball-Obmann. Darüber hinaus werden eine Drainage und eine Bewässerungsanlage eingebaut. Beide Maßnahmen verbessern die Regeneration der Rasenfläche. Ende August oder Anfang September soll der Platz wieder bespielbar sein. »Bis dahin muss die neue Fläche ruhen, damit der Rasen anwachsen kann«, sagt Peterhanwahr.

Auch in Neuenkirchen geht es bald los

Die Kosten von 250 000 Euro trägt die Stadt Rietberg. »Wir möchten uns ausdrücklich bei der Stadt für die enorme Unterstützung bedanken«, unterstreicht der Fußball-Obmann. Den symbolischen Spatenstich nimmt er gemeinsam mit Bürgermeister Andreas­ Sunder am Sonntag vor. In der Halbzeitpause der Partie der Viktoria gegen den TuS Friedrichsdorf soll dieser erfolgen. Ebenfalls geplant ist die Errichtung einer zusätzlichen Flutlichtanlage am Hauptplatz. Die muss die Viktoria aber aus eigenen Mitteln finanzieren. »Wir rechnen mit Investitionen in Höhe von 35 000 Euro«, sagt Peterhanwahr. Rund 20 000 Euro habe der Verein schon durch Spenden von Privatpersonen und Unternehmen gesammelt.

Bei Westfalia ­Neuenkirchen ist ebenfalls eine Menge in Bewegung, wie Meinolf Hillemeier, Vorsitzender der Fußballabteilung, erst unlängst im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT erläuterte. Dort soll ein Kunstrasenplatz entstehen, so dass die Neuenkirchener von einer Gesamtinvestition von knapp 500 000 Euro ausgehen. Hier gibt die Stadt ebenfalls 250 000 Euro dazu. Man sei jetzt in die entscheidende Phase eingetreten, soll heißen: »Im Mai wollen wir den Auftrag offiziell vergeben, im August können die Arbeiten beginnen.« Noch in diesem Jahr, möglichst schon im November, sollen die ersten Spiele auf dem neuen Platz stattfinden.

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