Realschulleiter Burkhard Ernst wird didaktischer Leiter der Gesamtschule Neuer Posten, alte Wirkungsstätte

Rietberg (WB). »Niemals geht man so ganz«, heißt es in einem bekannten Schlager. Im Fall von Realschulleiter Burkhard Ernst hat das eine ganz besondere Bedeutung. Denn wenn der Pädagoge zum 1. August seine Rektorenstelle aufgibt, bleibt er dennoch an gleicher Stätte. Er wechselt innerhalb des Schulzentrums und besetzt die neu geschaffene Stelle eines didaktischen Leiters an der Gesamtschule.

Von Petra Blöß
Regierungsdezernent Fritz-Otto Husemann, Burkhard und Kathrin Ernst, Bürgermeister Andreas Sunder und Gesamtschulleiter Frank Wedekind am Rande der internen Verabschiedungsfeier für den Realschulchef.
Regierungsdezernent Fritz-Otto Husemann, Burkhard und Kathrin Ernst, Bürgermeister Andreas Sunder und Gesamtschulleiter Frank Wedekind am Rande der internen Verabschiedungsfeier für den Realschulchef. Foto: Petra Blöß

Nur im Rahmen einer kleinen, internen Veranstaltung, so der Wunsch von Burkhard Ernst, wurde Abschied gefeiert. Das Kollegium der Realschule, die Vorgängerin von Ernst als Rektorin der Bildungseinrichtung, Agnes Weißgerber, Regierungsdezernent Fritz-Otto Husemann, Bürgermeister Andreas Sunder, Vertreter der Elternschaft und vor allem das Realschulkollegium bereiteten ihrem Chef einen warmherzigen Abschied.

Und es flossen sogar Tränen, als Dr. Barbara Möllers im Namen der Pädagogen der Realschule die ausnahmslos gute Zusammenarbeit würdigte.

Sie stellte in ihrer Ansprache heraus, dass für Burkhard Ernst der respektvolle Umgang mit jedem Menschen immens wichtig sei. Mit einem eigens einstudierten Liedvortrag grüßten die Lehrer den Rektor und überreichten ihm zur Erinnerung ein Kostüm und eine Plakatkollage zum Thema »Star Trek«.

Bürgermeister Andreas Sunder betonte in seinem kurzen Grußwort insbesondere die Tatsache, dass sich der Realschulchef nie gegen den politischen Beschluss zur Auflösung dieser Schulform und den Aufbau der neuen Gesamtschule in Rietberg gerichtet habe. Von Beginn an sei er Förderer des Gedankens gewesen.

Burkhard Ernst habe sich mit großem Einsatz für das Miteinander aller Schulformen ausgesprochen. Ihm sei es zu verdanken, dass bei allen Schwierigkeiten rund um das ehrgeizige Vorgaben zur neuen Einrichtung immer der Schulfriede gewahrt gewesen sei.

Burkhard Ernst selbst stellte heraus, dass ihm »wertschätzender Umgang mit jedem Gegenüber wichtig« sei. Und weiter: »Schule sollte für alle Kinder eine Kultur der Ermöglichung bieten.«

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