Rheda-Wiedenbrück
Feuerwehr rettet Mann aus Baugrube

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Der Löschzug Rheda hat am Samstagabend einen Mann gerettet, der in eine Grube auf der Großbaustelle Am Rondell gestürzt war. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ermittelt nach Auskunft der Freiwilligen Feuerwehr nun die Polizei.

Montag, 01.03.2021, 14:00 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 14:31 Uhr
Ein Mann ist am Samstagabend an der Straße Am Rondell in Rheda in eine Baugrube gestürzt. Feuerwehr und Rettungskräfte befreiten ihn aus der misslichen Lage. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unglück gekommen ist.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag der Mann regungslos in etwa fünf Metern Tiefe. Über eine Steckleiter verschafften sich Feuerwehrleute und Rettungskräfte Zugang zu der Baugrube. Parallel wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Bergung mittels Flaschenzugs

Nach einer ersten Untersuchung durch die Rettungssanitäter wurde der verunglückte Mann in eine Schleifkorbtrage gelegt und mittels eines Flaschenzugs, der an der Drehleiter befestigt worden war, schonend aus der Tiefe gehoben.

Im Rettungswagen wurde der Verletzte durch eine Notärztin eingehend untersucht. Die Feuerwehr sicherte die Grube indes wieder mit den vorhandenen Bauzäunen ab. Gegen 1 Uhr konnten die letzten der 16 herbeigerufenen Blauröcke einrücken.

Ermittlungen gegen Schaulustige

Um die Ursache für den Stur zu klären, hat die Polizei nach Auskunft des Löschzugs Rheda die Ermittlungen aufgenommen. Während des spektakulären Einsatzes fertigten Schaulustige – darunter vor allem Jugendliche – mit ihren Handykameras Videos und Fotos von dem Verletzten an. Auch dieses Vorfalls haben sich die Beamten der Kreispolizeibehörde Gütersloh nach Mitteilung des Löschzugs Rheda angenommen.

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