Rheda-Wiedenbrück
Stadt verzichtet auf Elternbeiträge

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Aufgrund der Schließung der Kindertageseinrichtungen und -pflegestellen wird Rheda-Wiedenbrück im Januar auf die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kitas und bei den Tagesmüttern verzichten. Das Gleiche gilt für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule.

Montag, 11.01.2021, 16:06 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 16:16 Uhr
Aufgrund der Schließung der Kindertageseinrichtungen und -pflegestellen wird Rheda-Wiedenbrück im Januar auf die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kitas und bei den Tagesmüttern verzichten. Das Gleiche gilt für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule.

Vom Land Nordrhein-Westfalen sei eine Übernahme der daraus entstehenden Kosten zu 50 Prozent sichergestellt, schreibt die Verwaltung. Die andere Hälfte trage die Stadt.

Fraktionen sind sich einig

Bürgermeister Theo Mettenborg hatte einen entsprechenden Antrag zum Aussetzen der Elternbeiträge aus dem politischen Raum erhalten. Alle Fraktionen im Stadtrat (CDU, Move, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, FDP, FWG, Offene Liste) tragen ihm zufolge die Entscheidung mit. Auch Familien, die Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben, werden nicht zur Kasse gebeten. „Mit den erneuten Schließungen der Schulen und Kitas und den geltenden Maßnahmen gehen wieder enorme Einschränkungen für jeden Einzelnen einher. Mit dem Aussetzen der Elternbeiträge möchten wir die Eltern finanziell entlasten in dieser schwierigen Zeit“, wird Mettenborg zitiert.

Für die Stadt hätten sich nach Angaben der Verwaltung die Einnahmen durch Elternbeiträge im Januar auf 174 000 Euro belaufen. 95 000 Euro entfallen auf Kitas, 26 000 Euro auf Tageseltern sowie 53 000 Euro auf OGGS- und Randstundenbetreuung.

Ausdruck der Wertschätzung

„Wir möchten hiermit unsere Wertschätzung für die Eltern und auch für die Kinder ausdrücken, die es gelernt haben, in dieser schwierigen Situation ihren Alltag zu meistern“, schreibt Thomas Mader, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat.

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