Rheda-Wiedenbrück
Coronapatient mit Helikopter verlegt

Rheda-Wiedenbrück (dali) - Einen eher ungewöhnlichen Auftrag hat die Rheda-Wiedenbrücker Feuerwehr am vergangenen Donnerstag erfüllt. Kurz nach 19 Uhr wurden die Aktiven zum St.-Vinzenz-Hospital gerufen, um bei der Landung des Rettungshubschraubers Christoph 76 „Westfalen“ zu unterstützen.

Freitag, 04.12.2020, 17:48 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 18:46 Uhr

Mit ihren Fahrzeugen und Scheinwerfern sorgten die Blauröcke für ausreichend Licht, damit der Heli landen konnte. Wie Dr. Georg Rüter, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen, zu der auch das Wiedenbrücker Krankenhaus gehört, im Gespräch mit dieser Zeitung bestätigte, wurde ein am Coronavirus schwer erkrankter Mann in einem „sehr kritischen Zustand“ ausgeflogen. Ein Fahrzeug sei für den Transport nicht verfügbar gewesen. Der Patient sollte erst in eine Fachklinik für Lungentransplantationen nach Hannover gebracht werden, ehe die Mediziner kurzfristig auf das Herzzentrum in Bad Oeynhausen umschwenkten.

Jetzt hoffe man, dass die Lunge des Patienten sich von allein erhole und die Transplantation eines künstlichen Organs nicht erforderlich sei, ergänzte Rüter. Die Coronasituation am Vinzenzhospital schätzt der Geschäftsführer als entspannt ein. Derzeit werden auf einer Station mit 20 Betten zwölf an Covid-19 Erkrankte behandelt. Davon müssen drei Patienten beatmet werden. Bei Bedarf könne man eine zweite Isolierstation einrichten, erklärt Rüter. In der Doppelstadt gibt es aktuell 133 bestätigte Coronafälle.

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