Rheda-Wiedenbrück
Photovoltaik auf städtischen Gebäuden

Rheda-Wiedenbrück (sud) - Bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden legt die Stadtverwaltung einen Zahn zu. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Grundstücke und Gebäude unter dem Vorsitz von Elisabeth Witte (CDU) mit Freuden zur Kenntnis genommen.

Sonntag, 06.09.2020, 19:30 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 20:01 Uhr

Schneller als ursprünglich geplant sollen in einem ersten Schritt sowohl die Trauerhalle am Friedhof Wiedenbrück als auch der geplante Anbau an der Parkschule in Rheda Photovoltaikanlagen erhalten. Zunächst werden jeweils nur Teilflächen zur Energiegewinnung genutzt. Später können die Anlagen aufgestockt werden.

Trauerhalle und Parkschule erhalten zeitnah Anlagen

Auf dem Bestandsdach der Trauerhalle soll nach Auskunft des städtischen Immobilienmanagers Thomas Becher eine Photovoltaikanlage zur Eigennutzung entstehen. Ihre Leistung beträgt 5,6 Kilowatt. Die Investitionskosten belaufen sich auf 10.000 Euro, die Amortisationszeit beträgt acht Jahre. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Anlage auf 20 Kilowatt Ertrag erweitert werden, wofür noch einmal 26.000 Euro in die Hand genommen werden müssten.

Auf dem Dach des geplanten Anbaus der Parkschule in Rheda soll eine Anlage mit 7,9 Kilowatt Leistung installiert werden (Kosten: 15.000 Euro, Amortisationszeit: neun Jahre). Später wäre eine Erweiterung auf 25 Kilowatt für 30.000 Euro möglich.

Verwaltung arbeitet an Gesamtkonzept

Auch die Dächer anderer öffentlicher Gebäude sollen künftig zur Energiegewinnung genutzt werden. Dazu erarbeitet der Fachbereich Immobilienmanagement zurzeit ein Konzept. Die Ergebnisse sollen bis April vorliegen. Danach könnte die Aufrüstung der kommunalen Gebäude mit Photovoltaik starten.

Die Mitglieder des Fachausschusses begrüßten die Ankündigung. „Es ist gut, dass die Verwaltung das Thema angeht“, sagte Hans-Hermann Heller-Jordan (Grüne). Georg Effertz (CDU) betonte, dass auch seine Partei sowie die Junge Union als deren Nachwuchsorganisation in der Vergangenheit entsprechende Anträge an den Rat gestellt hätten.

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