Rheda-Wiedenbrück
Baugenehmigung für Gänsemarkt-Projekt

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Es kommt Bewegung in das Bauvorhaben am Wiedenbrücker Gänsemarkt: In nicht allzu ferner Zukunft könnte die unansehnliche Brache einem Neubau weichen. Formal zumindest widerspricht dem nichts mehr: Wie die Pressestelle der Stadt am Donnerstag auf Anfrage dieser Zeitung bestätigte, ist dem Investor Stefan Schlebrügge die Baugenehmigung erteilt worden.

Freitag, 04.09.2020, 14:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 14:46 Uhr

2014 war die Fläche abgeräumt worden, auf der bis dahin bekanntlich die Bäckerei Vorbohle zu finden war. In den Jahren danach entwickelte sich das zentrumsnahe Areal zu einem Feuchtbiotop – inklusive einer Schildkröte als Bewohnerin desselben. Der Umstand, dass es sich bei der Innenstadt um einen sensiblen Bereich handelt, hat das gesamte Verfahren in die Länge gezogen. Ein erster Bauantrag war bereits vor mehr als zwei Jahren gestellt worden.

Keine gewerbliche Nutzung

Stefan Schlebrügge möchte am Gänsemarkt ein Wohnhaus mit elf oder zwölf Einheiten errichten. Die Fassade des dreigliedrigen Objekts soll mit Schiefer verkleidet werden. Die ursprünglich im Bebauungsplan für das Erdgeschoss vorgesehene gewerbliche Nutzung wird es in Zukunft nicht geben, sagt der Bielefelder Architekt Sebastian Poggenhans.

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