Rheda-Wiedenbrücker Schlachtbetrieb und Subunternehmer fordern Geld vom Land
Tönnies beantragt Lohnkostenerstattung

Rheda-Wiedenbrück (dpa). Der Schlachtbetrieb Tönnies und weitere Subunternehmer haben beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land Nordrhein-Westfalen gestellt.

Freitag, 10.07.2020, 12:31 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 12:34 Uhr
Eine Außenansicht des Unternehmens Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Foto: dpa

Hintergrund sind Quarantäne-Maßnahmen nach dem massenhaften Fund von positiven Corona-Infektionen bei Tönnies-Arbeitern am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück.

Nach Angaben eines Sprechers des LWL werden die Anträge jetzt nach Eingang abgearbeitet. Um welche Summen es sich handelt und wann die Anträge bearbeitet werden, sei völlig offen, sagte Sprecher Markus Fischer der Deutschen Presse-Agentur.

Das Infektionsschutzgesetz sieht die Erstattung vor, wenn Gesundheitsämter einen Betrieb schließen und Quarantäne anordnen Die Löhne müssen vorerst von den Unternehmen bezahlt werden und können mit bis zu einem Jahr rückwirkend erstattet werden.

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