Rheda-Wiedenbrück
Hochwassergebiete an Ems neu bewertet

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Bei der Abgrenzung von Überschwemmungsgebieten an der Ems hat es auch im Rheda-Wiedenbrücker Bereich Veränderungen gegeben. Darüber ist der Bau-, Stadtentwicklung-, Umwelt- und Verkehrsausschuss während seiner jüngsten Sitzung informiert worden.

Sonntag, 07.06.2020, 14:44 Uhr aktualisiert: 07.06.2020, 16:31 Uhr

Die Ausweisung der Überschwemmungsgebiete erfolgt auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben. Ziel ist es, vermeidbare Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren sowie die für den Abfluss des Hochwassers notwendigen Flächen freizuhalten. Insofern ist es zum Beispiel grundsätzlich untersagt, dort Häuser zu errichten oder die Erdoberfläche zu erhöhen oder zu vertiefen. Nur unter besonderen Bedingungen können Ausnahmen von diesen Verboten zugelassen werden.

Seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts werden bereits Überschwemmungsgebiete festgesetzt. Heute können mittels computergestützter Verfahren hochwassergefährdete Bereiche auch ohne vorherige Fluten ermittelt werden. So besteht die Möglichkeit, dort Vorsorge zu treffen, wo noch nichts passiert ist – oder anders gesagt, sich zu schützen, bevor das Wasser kommt. Für die Berechnung wurde ein Hochwasserereignis zugrunde gelegt, das statistisch einmal in hundert Jahren auftritt.

Hier gibt es weitere Informationen und Kartenmaterial.

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