Rheda-Wiedenbrück
Kein Kindergartenkind ist unversorgt

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Wie auch immer sich die Situation in den Kindergärten Anfang August darstellen wird: Grundsätzlich ist jeder Rheda-Wiedenbrücker Sprössling mit Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz versorgt, sagt Ruth Lohmeier vom Fachbereich Jugend, Bildung und Sport.

Freitag, 05.06.2020, 15:56 Uhr aktualisiert: 05.06.2020, 16:31 Uhr

 Um alle Mädchen und Jungen unterbringen zu können, mussten erneut Kapazitäten geschaffen werden – unter anderem Am Rondell in Rheda. Das Kita-Gebäude dort soll der Stadtverwaltung zufolge am 1. Juli bezugsfertig sein. Für St. Vit ist mit Blick auf das kommende Jahr eine Gruppenerweiterung in Planung. Auch die Awo-Kita an der Herderstraße in Rheda soll dann wachsen.

„Sehr herausfordernd“ sei die jüngste Zeit gewesen, sagte Ruth Lohmeier. Mit Inkrafttreten des Betretungsverbots durch Eltern sowie Kinder seien gewohnte Strukturen auf den Kopf gestellt worden. Von der sukzessiven Wiederaufnahme der Betreuung profitierten zunächst nur wenige Eltern – mittlerweile ist der Kreis derer, die das Angebot in Anspruch nehmen dürfen, wesentlich weiter gefast.

Die Nachfrage ist groß: Wurden am 23. April gerade einmal 84 Kinder im Stadtgebiet in Kitas und von Tagesmüttern betreut, waren es drei Wochen später bereits 217 Mädchen und Jungen. Inzwischen zählt die Verwaltung annähernd 600 Sprösslinge in den Einrichtungen, die laut Lohmeier alle „auf Sicht fahren“.

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