Rheda-Wiedenbrück
Genossen erwarten stabile Rendite

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Der Vorstand der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft hat mitgeteilt, die Jahreshauptversammlung auf den Herbst zu verschieben. Wegen Corona könne eine solche Veranstaltung im üblichen Rahmen nicht stattfinden. Deshalb werde nun am 6. Oktober getagt.

Donnerstag, 04.06.2020, 16:37 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 17:46 Uhr

„Die neue Stadthalle bietet dafür genug Platz“, heißt es in einem Schreiben der Führungsriege. Ab 18 Uhr ist Einlass, die Versammlung beginnt um 19 Uhr.

Die Ausschüttung verschiebt sich damit ebenfalls, weil satzungsgemäß nur die Generalversammlung über die Verwendung des Jahresüberschusses entscheiden darf. So viel ist aber schon bekannt: Der Ertrag für 2019 ist besser ausgefallen als im Vorjahr. Der Wind blies kräftig, die Energiemühlen liefen bestens. Der Vorstand geht davon aus, dass die Wartungskosten für die alternden Anlagen steigen werden – dafür sinken die Ausgaben für die Kredite. „Wenn alles so weiterläuft, können wir eine stabile Rendite erwarten“, heißt es weiter.

Hinsichtlich neuer Projekte teilt die Führungsriege der Genossenschaft mit, dass man sich weiter für ein Windrad in Langenberg stark mache. Die Planungen gestalteten sich – „wie erwartet“ – schwierig. Bei der Versammlung im Herbst wolle man im Detail berichten. Ein interessantes Thema seien derzeit Solaranlagen. „Wir sind schon mehrfach angesprochen worden, solche zu bauen. Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden“, schreibt der Vorstand.

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