Rheda-Wiedenbrück
Motorradfahrer erliegt seinen Verletzungen

[Update 14 Uhr] Rheda-Wiedenbrück (ei) - Lebensgefährliche Verletzungen hat am Freitagmorgen ein 60-jähriger Motorradfahrer aus Harsewinkel bei einem Unfall auf der Kreuzung Marienfelder Straße/In den Brinken in Rheda erlitten. Später erlag er in einem Gütersloher Krankenhaus seinen Verletzungen.

Freitag, 08.05.2020, 14:07 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 14:16 Uhr

Der Mann war zunächst an der Unfallstelle 40 Minuten lang wiederbelebt worden. Erst danach war sein Zustand stabil genug, so dass er ins Gütersloher St.-Elisabeth-Hospital transportiert werden konnte. Dort verstarb er wenig später.

Zusammenstoß im Kreuzungsbereich

Der Fahrer der Yamaha Bulldog 1200 war auf der Marienfelder Straße aus Richtung Pixel kommend in Richtung Klärwerk unterwegs, als er sich kurz hinter der Brücke über die B 64 dem Kreuzungsbereich näherte. Gleichzeitig wollte der Fahrer (52) eines grauen Mercedes-Transporters auf der Straße In den Brinken den Kreuzungsbereich geradeaus überqueren, um seine Fahrt in Richtung der Straße Nordrheda fortzusetzen. 

In dem unübersichtlichen Kreuzungsbereich erkannte der vorfahrtsberechtigte Zweiradfahrer den Transporter offenbar erst spät. Er leitete eine Vollbremsung ein, kippte mit dem Zweirad nach links und blieb unter dem Sprinter liegen. Die Yamaha touchierte die Front des Mercedes, schleuderte quer über die Straße und blieb schließlich unmittelbar rechts neben der Fahrbahn liegen. 

Zahlreiche Rettungskräfte vor Ort

Nach dem Notruf wurden der Löschzug Rheda sowie die hauptamtlichen Kräfte alarmiert, ferner zwei Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück und Clarholz sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Doppelstadt und der Rettungshubschrauber Christoph 13. Ein Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Gütersloh eilte direkt von seinem nahe der Unfallstelle gelegenen Wohnort zur Hilfe und unterstütze die Ersthelfer. 

Streifenwagen sichert Transport in Klinik

Da die Beine des Motorradfahrers nicht unter dem Wagen eingeklemmt waren, konnte der Transporter etwas zurückgesetzt werden. Der Motorradfahrer hatte bei dem Unfall schwerste Verletzungen an Kopf und Oberkörper erlitten. Nach der erfolgreichen Wiederbelebung wurde er mit dem Rettungswagen ins Gütersloher Elisabeth-Hospital zur intensivmedizinischen Erstversorgung gebracht. Dazu fuhr ein Streifenwagen voran und gewährleistete einen freien Weg des Rettungswagens. 

Der Fahrer des Mercedes blieb körperlich unverletzt, er wurde später von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Notfallseelsorge betreut.

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