Rheda-Wiedenbrück Stadt verschärft Regelungen für Märkte

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Auf den städtischen Wochenmärkten in Rheda und Wiedenbrück sind Veränderungen bei der Standplatzverteilung vorgenommen worden. Diese Maßnahmen dienen dem Zweck, die kontaktreduzierenden Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus einhalten zu können.

In jüngster Vergangenheit konnte bei den Wochenmärkten nach Auskunft der Kommune festgestellt werden, dass viele Kunden vorbildlich darauf geachtet haben, an den Ständen den Sicherheitsabstand einzuhalten. „Dennoch wurde auch beobachtet, dass notwendiger Platz durch unachtsames Verhalten von einzelnen Personen unnötigerweise eingeschränkt wurde“, informiert die Verwaltung.

Einkauf dient ausschließlich zur Grundversorgung

Auf dem Marktplatz abgestellte Fahrräder seien ebenso wenig zielführend wie das Stehenbleiben an den Verkaufsständen, um beispielsweise mit Bekannten zu plauschen. Die Stadt weist vor diesem Hintergrund eindringlich darauf hin, dass die Wochenmärkte in Zeiten der aktuellen Gefahrenlage ausschließlich dem Einkauf zur Grundversorgung dienen. „Alle sozialen Kontakte mit Bekannten, Nachbarn und Freunden sollten nicht im Bereich der Stände stattfinden“, informiert der Marktmeister.

Und weiter: „Auch ist es häufig nicht erforderlich, dass die ganze Familie zum Einkaufen auf den Wochenmarkt fährt. Viele ältere Menschen gehen gerne auf den Wochenmarkt und erledigen dort ihre Einkäufe. Diese Personengruppe gilt es aktuell besonders zu schützen. Vielleicht können auch in diesen Fällen die eigenen Kinder, ein Nachbar oder andere Ehrenamtliche den Einkauf übernehmen.“

Beschicker müssen auf Abstandsregelungen hinweisen

Die Marktleitung bittet darum, das Mitführen von Fahrrädern und anderen Vehikeln zur Vermeidung von Gedrängel zu unterlassen. Auch das Befahren der Wochenmärkte mit Fahrrädern ist nicht mehr gestattet. Abstellmöglichkeiten für Zweiräder und Co. gibt es speziell in Wiedenbrück außer in den Randbereichen des Kirchplatzes auch auf dem Markt- sowie dem Konrad-Adenauer-Platz. Die Markthändler werden zudem angehalten, notwendige Markierungen und Schutzvorrichtungen an ihren Ständen anzubringen, um die Kunden an den Ständen auf die Abstandsregelungen hinzuweisen. „Die Stadt wird durch ihre Außendienstkräfte die Situationen auf den Märkten verstärkt kontrollieren“, warnt die Kommune.

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