Rheda-Wiedenbrück
Das Profil der City herausarbeiten

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts - kurz Isek - für den Stadtteil Rheda steht in den kommenden Monaten die Erarbeitung übergeordneter Entwicklungskonzepte auf dem Programm. Daran beteiligt werden nicht allein Politik und Verwaltung.

Donnerstag, 05.03.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 11:17 Uhr

Vor allem die Bürger sind gefragt, wenn es darum geht, die Stärken und den Charme der City weiter herauszuarbeiten. Der Fokus liegt auf vier Aspekten: der Erreichbarkeit, der Orientierung, dem Erscheinungsbild und der Aufenthaltsqualität.

Mit dem Erhalt des Zuwendungsbescheids im September hat die Verwaltung die Maßnahmen ausgeschrieben und angestoßen. Damit aus dem Vorhaben ein Erfolg wird, schlägt die Bauverwaltung den Mitgliedern des Stadtrats vor, vier übergeordnete Gestaltungskonzepte zu erarbeiten. Sie beschäftigen sich mit dem Verkehr, mit Mobiliar und Orientierungsstelen, mit Gebäuden, Werbung und Außengastronomie sowie mit der Beleuchtung.

Die Verantwortung bei der Bearbeitung der vier Strategiepapiere liegt in den Händen der Mitarbeiter des Stadtplanungsbüros Pesch und Partner, der Ingenieurgesellschaft Brilon, Bondzio und Weiser (Verkehrswesen) sowie von Peter Brdenk (Lichtplanung). Dem gesamten Prozess vorangestellt werden soll eine umfangreiche Bestandsaufnahme. Möglichst frühzeitig möchte die Verwaltung die Bürgerschaft einbinden – unter anderem im Rahmen von Spaziergängen.

Die erste Tour am Dienstag, 24. März, widmet sich dem Verkehr. Am Mittwoch, 25. März, beschäftigen sich die Teilnehmer nach einem Vortrag mit der Beleuchtung. Am Donnerstag, 26. März, geht es weiter mit den Themen Gebäude und Mobiliar. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 18 Uhr. Auch im weiteren Verlauf des Prozesses wird auf Beteiligung der Öffentlichkeit gesetzt. Unter anderem ist für Dienstag, 23. Juni, 19 Uhr, ein Bürgerforum terminiert, außerdem für Samstag, 19. September, ein Planungswerkstättentag.

Das Isek für Rheda stellt die strategische Handlungsgrundlage für die Entwicklung der City bis 2025 (Phase eins) beziehungsweise 2032 (Phase zwei) dar. Hinsichtlich eines effizienten Einsatzes verschiedener Finanzmittel bildet es die Basis für die Förderung von Maßnahmen der Stadtentwicklung und -erneuerung. Dabei ist zur erfolgreichen Umsetzung des Konzepts eine nachhaltige Konsensbildung durch Zusammenwirken öffentlicher sowie privater Akteure Ziel und Voraussetzung.

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