Rheda-Wiedenbrück
Heimatfreunde halten am Reethus fest

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Wenige Tage, bevor die neue Stadthalle Rheda-Wiedenbrücks offiziell eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden soll, gibt es Kontroversen, was den Namen der modernen Veranstaltungsstätte an der Hauptstraße angeht.

Dienstag, 04.02.2020, 11:14 Uhr

Die Heimatvereine Rheda und Wiedenbrück regen an, dem Bau den alleinigen Namen Reethus oder aber den Doppelnamen Stadthalle-Reethus zu geben. Einen entsprechenden Antrag, gemeinsam unterzeichnet von den Vorsitzenden der beiden Vereine, Professor Dr. Ernst Albien und Dr. Wilhelm Sprang, haben die Heimatfreunde der Verwaltung zukommen lassen.

Name hat sich zu einer Marke entwickelt

Die Veranstaltungshalle Reethus sei untrennbar mit der erfolgreichen Landesgartenschau 1988 verbunden, heißt es in dem Schreiben, das an Bürgermeister Theo Mettenborg adressiert ist. Der Name habe sich über einen Zeitraum von mittlerweile 32 Jahren zu einer Marke entwickelt, die sowohl die Bürger der Stadt als auch die Bewohner des Kreises Gütersloh sowie darüber hinaus mit Rheda-Wiedenbrück verbinde.

„Schon aus Marketinggründen wäre es töricht, ohne Not den Namen Reethus mit seinem Wiedererkennungswert aufzugeben“, kritisieren die Heimatfreunde. Vielmehr sei er als „Werbepfund“ zu verstehen, das es zu nutzen gelte. Aber auch aus geografischer Sicht spreche einiges für den Namen Reethus, erläutern Albien und Sprang. „Die neue Stadthalle liegt unmittelbar an der Straße Im Ried. Der vorgeschlagene Name würde sich also – ebenso wie beim bisherigen Reethus –sinnvoll in das Umfeld einfügen“, betonen die Heimatfreunde.

Straßenschilder bräuchten nicht geändert werden

Nach dem Abriss des bisherigen Veranstaltungszentrums, das den bekannten Namen trägt, könne man seine Geschichte und alle positiven Erinnerungen daran einfach hinübertragen. Hielte man an der Bezeichnung Reethus für den 13-Millionen-Euro-Neubau fest, brächte dies auch praktische Vorteile mit sich. Nach Ansicht der Vereinsvorsitzenden bräuchte keines der Straßenschilder geändert werden, die innerorts aufgestellt sind und den Weg weisen sollen. Nach dem Abriss des alten Reethus‘ bestünde keine Verwechslungsgefahr des Standorts mehr.

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