Rheda-Wiedenbrück
Letzter Feinschliff für den Doktorplatz

Rheda-Wiedenbrück (sud) - Feinschliff für den Doktorplatz: Die Politiker im Bauausschuss haben letzte Weichen für Rhedas „Gute Stube“ gestellt, die zurzeit umgestaltet wird. Dabei ging es vor allem um das Beleuchtungskonzept. Aber auch Gastro-Pavillons, Sonnenschirme und Poller waren Thema.

Donnerstag, 13.02.2020, 05:15 Uhr

Der Technische Beigeordnete im Rhedaer Rathaus, Stephan Pfeffer, betonte in der Sitzung, dass es sich lediglich um letzte Detailabstimmungen handele. Das Gesamtkonzept für den Doktorplatz stehe und werde bereits seit mehreren Wochen von den Mitarbeitern der Baufirmen an Ort und Stelle in die Tat umgesetzt. „Wenn wir ein Auto kaufen würden, würden wir uns jetzt über die Leichtmetallfelgen unterhalten“, bemühte Pfeffer einen Vergleich. Trotz der abschließenden Feinjustierungen werde der Doktorplatz wie geplant zum 1. Mai fertig, unterstrich der Baudezernent. „Der Platz ist dann voll funktionsfähig und auch die Leuchten werden stehen.“

SPD fordert „richtig gute Leuchten“

Nach vielfacher Kritik an der Blendwirkung der Laternen, die auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Wiedenbrück zum Einsatz gekommen sind und nun nachgebessert werden müssen, stand in der Bauausschusssitzung insbesondere das Beleuchtungskonzept für Rhedas zentrale Veranstaltungsfläche im Fokus.

Hintergrund

Verständigt haben sich die Mitglieder des Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses nicht nur auf ein Lichtkonzept für den Doktorplatz, sondern auch auf weitere gestalterische Elemente.

Gastro-Pavillons:

Voraussichtlich zwei Gastro-Pavillons für die Außenbewirtung der Gäste sollen demnächst auf dem Doktorplatz stehen. Einen soll die „Münze“ nutzen, den anderen das griechische Restaurant. Bei der Gestaltung wurde Wert darauf gelegt, dass die Hütten flexibel und zugleich mobil sind, sagte Baudezernent Stephan Pfeffer. Sie sollen mit Lindenholz verkleidet werden – in Anlehnung an die stattlichen Bäume, die auf dem Platz stehen.

Sonnenschirme:

Acht rechteckige Schirme für die Überdachung der Außensitzplätze der umliegenden Gaststätten sind vorgesehen. Sechs Exemplare sollen jeweils fünf mal fünf Meter groß sein. Die beiden anderen 3,5 mal fünf Meter beziehungsweise 5,5 mal 5,5 Meter.

„Zu einem richtig guten Platz gehören auch richtig gute Leuchten“, sagte Martina Mester-Grunewald (SPD). Die Blendwirkung der Stelenleuchten auf dem Adenauerplatz sei nicht von der Hand zu weisen – und nun drohe in Rheda womöglich ähnliches Ungemach. Denn auch dort sind Stablaternen vorgesehen.

Reflektoren minimieren Blendwirkung

Beigeordneter Pfeffer gab bezüglich der befürchteten Blendwirkung Entwarnung: Die Wahl sei in Absprache mit einem externen Experten zwar auch in Rheda auf Stableuchten gefallen, aber auf solche mit jeweils vier trompetenförmigen Reflektorelementen. Dadurch werde das von den Lampen ausgestrahlte Licht besser verteilt und die Gefahr einer Blendung deutlich reduziert.

Fassaden werden von unten bestrahlt

Verzichtet habe man auf die Anbringung zusätzlicher Scheinwerferspots an den Stelen, mit denen die Fassaden der rund um den Platz stehenden Fachwerkhäuser hätten angestrahlt werden sollen. Stattdessen habe man sich auf eine vor den Häusern im Boden eingelassene Fassadenbeleuchtung verständigt, sagte Pfeffer. Diese Variante habe den Vorteil, dass Fußgänger und Radfahrer auf dem Platz weniger stark geblendet werden. Zudem wirkten die Hausfassaden durch die direkte Anstrahlung von unten wesentlich plastischer.

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