Rheda-Wiedenbrück KFD-Närrinnen feiern glanzvolles Cabaret

Rheda-Wiedenbrück (ew) - Ausgelassen haben die Närrinnen den karnevalistischen 111. Geburtstag der KFD von St. Aegidius unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger Jahre“ gefeiert. Der Cabaretabend mit Champagner, Glamour und berauschenden Tänzen ging in eine rauschende Geburtstagsparty über.

Von Anonymous User

Die Stimmung im ausverkauften Pfarrsaal war am Siedepunkt, als es die bunte Schar närrischer Frauen bis ins hohe Alter in Kostümen der „Goldenen 20er“ dank DJ Volker Wenzky nicht auf den Stühlen im Aegidiushaus hielt. Der damals eine neue Tanzwelle auslösende Charleston, freizügige Damen mit Topfhüten, Perlenketten und Handtaschen sowie noble Herren im Gehrock und Zylinder prägten das närrische Geschehen.

Rauschende Tänze und turbulente Sketche

Die Zügel fest in der Hand hielt Moderatorin Brigitte Lind. Zum Start zeigten zehn KFD-Tänzerinnen einen Charleston der Extraklasse, einstudiert von der nimmermüden Brigitte Vitt. Welten prallten aufeinander, als ein alterndes Ehepaar in der modernen Praxis einer jungen Ärztin auftauchte. Diese kam ebenso wie der kranke Gatte nicht zu Wort, so dass nach 56 Kniebeugen auf dem Rezept zu lesen war: „Sie brauchen eine neue Frau.“

Die plattdeutsche Sprache lebte auf, als ein Bauernpaar aus Lintel ihr Erspartes einer Bank zur sicheren Verwahrung übergeben wollte. 1 000 Mark in Scheinen hatten die beiden körpernah versteckt und übergaben diese dem Beamten. Doch dieser reichte das Geld zum Entsetzen des Paars umgehend an einen Kunden weiter.

„Die jungen Frauen“ treten zum 25. Mal in Folge auf

Viel zu lachen gab es über einen Junggesellen und seiner Angebeteten, entschied sich doch die ältere Dame gegen den Verehrer. Turbulent wurde es auf der in ein Möbelhaus verwandelten Bühne, als sich zwei urkomische Ehepaare bei ihrem Bettenkauf in die Haare gerieten. Einen weiteren Glanzpunkt setzte Doris Schnitker, Leiterin der Theatergruppe, die von einer Kreuzfahrt berichtete.

Ihren 25. Auftritt in Folge krönten „Die jungen Frauen“ mit dem Pilotprojekt „Katholische Partner-Vermittlung“ im Rahmen des Synodalen Wegs innerhalb des heimischen Pastoralverbunds. Köstlich die Vorstellung der männlichen Kandidaten: vom Fledermausbeauftragten, einem Lebenskünstler und Frauenversteher bis zum einfühlsamen Kuschelbär und romantischen Familienmensch war alles dabei. Für sie geht die Suche nach einer nicht liierten, aber interessierten Frau allerdings weiter.

Eine Augenweide mit Rhythmik, Schwung und Herzblut waren zudem die KFD-Tänzerinnen mit einer Darbietung zur Filmmusik „Babylon“ und dem Hit „Life ist Life“ ebenso wie eine Stepptanzgruppe der Gütersloher Tanzschule Neumann.

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