Neuanschaffung: Personal im Rhedaer Rathaus ist bereits geschult worden
Geräte erkennen gefälschte Ausweise

Rheda-Wiedenbrück (WB). Auf Initiative der Abteilungsleiterin für das Bürgerbüro, Sabine Merschbrock, hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück jetzt in mehreren Bereichen die neueste Generation von Dokumentenprüfgeräten der Bundesdruckerei zur Erkennung von Ausweis-Fälschungen erhalten.

Montag, 02.12.2019, 09:10 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 09:20 Uhr
Bürgermeister Theo Mettenborg, Sabine Merschbrock (Abteilungsleiterin Bürgerbüro) und Burkhard Schlüter (Fachbereichsleiter, von links) testen die neuen Dokumentenprüfgeräte.

Das freut Bürgermeister Theo Mettenborg, ist er doch davon überzeugt, dass die Stadt hierdurch ein geeignetes Instrument an die Hand bekommen hat, um dem Identitätsmissbrauch effektiv und erfolgreich vorzubeugen. „Das Land Nordrhein-Westfalen hat uns hierbei mit einem einmaligen pauschalen Zuschuss von 4000 Euro unterstützt“, informiert Burkhard Schlüter, verantwortlicher Leiter des Fachbereiches Soziales und Bürgerservice.

Nachdem die Mitarbeitenden der Fachabteilungen Bürgerbüro, Standesamt, Integration, Wohnraumkontrolle und in Kürze auch der neuen Clearingstelle umfänglich auf dem Gebiet der Dokumentenprüfung geschult wurden, ist die Stadt Rheda-Wiedenbrück jetzt in der Lage, personenbezogene Dokumente auf Echtheit zu überprüfen sowie ge- oder verfälschte Ausweisdokumente wie Personalausweise, Reisepässe oder Führerscheine problemlos zu erkennen.

In Kooperation mit der Polizei

Untersuchungen haben ergeben, dass ein einzelner Identitätsbetrug, durch den missbräuchlich der Zugang zur EU-Freizügigkeit und den Leistungen des Sozialsystems erschlichen wird, ein monetärer Schaden für die Gesellschaft von bis zu 60.000 Euro entsteht.

Liegt ein von der Fachverwaltung der Stadt Rheda-Wiedenbrück festgestellter Fälschungsverdacht vor, wird unverzüglich in Kooperation die Polizei eingeschaltet, die dann gegebenenfalls das notwendige strafrechtliche Verfahren einleitet.

Nachdem bisher die Dokumentenprüfung durch entsprechend geschultes Personal überwiegend manuell vorgenommen wurde, ist die Stadtverwaltung ab sofort durch die neueste technische Geräteausstattung bestens gerüstet, dem zunehmenden Identitätsmissbrauch vorzubeugen.

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