Richtfest am neuen Edeka-Center Schenke an der Hauptstraße »Der schönste Markt in NRW«

Rheda-Wiedenbrück (WB). Das 7000 Quadratmeter große Holzdach und der Rohbau stehen, Ostern soll es los gehen: Richtfest am neuen Edeka-Center von Schenke in Rheda-Wiedenbrück. Für den Bauherrn und Investor Burckhard Kramer ist es bereits jetzt schon »der schönste Lebensmittelmarkt in Nordrhein-Westfalen«, weil der Einkauf dort bald zum Erlebnis werde.

Von Wolfgang Wotke
An der Hauptstraße in Wiedenbrück entsteht ein imposantes Bauwerk: das Edeka-Center Schenke.
An der Hauptstraße in Wiedenbrück entsteht ein imposantes Bauwerk: das Edeka-Center Schenke. Foto: Kramer

Auf dem ehemaligen Wonnemann-Gelände an der Hauptstraße entsteht gerade ein moderner Lebensmittelmarkt. Der Gütersloher Feinkostspezialist Schenke eröffnet im März seine mittlerweile siebte und damit auch größte Filiale mit einer Verkaufsfläche von fast 2900 Quadratmetern. Reiner Schenke spricht von einem »Flaggschiff mit Strahlkraft«, das in Rheda-Wiedenbrück andocke.

Künftig finden die Kunden in den Regalen mehr als 40.000 Lebensmittelartikel. Bedienungs- und Frischetheken bieten Käse, Fleisch, Fisch, Sushi, Salate, Mitnahmegerichte oder Pasta sowie Obst an. Ergänzt werde das reichhaltige Angebot, so Reiner Schenke, durch Feinkostspezialitäten, regionale Erzeugnisse, Bioprodukte und Discount-Artikeln. Auch eine hauseigene Schenke-Bäckerei (296 Quadratmeter) mit 120 Innen- und 60 Außensitzplätzen hält Einzug. Dort gibt es frische Backwaren, sogar ein Frühstücksbüffet, außerdem Kaffee und Kuchen. Das ausführende Architekturbüro Joachim Oehme & Partner hat auch an ein kleines Restaurant mit 25 Plätzen gedacht, das in den Markt integriert wird. Wechselnde Mittagmenüs sind dann Standard. 90 der 185 Parkplätze werden überdacht sein.

Bäckerei und Restaurant

Reiner Schenke ist voll des Lobes an die Adresse seines Sohnes Janik, der mit seinem Team in den vergangenen Monaten in die Planungen eingebunden gewesen sei. Der 30-Jährige ist kürzlich in die Geschäftsführung des Gütersloher Familienunternehmens berufen worden.

Kramer hat das 13.000 Quadratmeter große Grundstück des früheren Holzwerkes vor vier Jahren gekauft. Seitdem liefen die Planungen. Dankbar sei er für die Unterstützung von Politik und Stadtverwaltung, die ihn in seinem Projekt unterstützt hätten. Die Kooperation mit Schenke sei für ihn ein Glücksfall, denn Schenke stehe nicht nur für Qualität, sondern auch für guten Service und vor allem für Frische.

5500 Kubikmeter Sand sind vom Areal abgetragen, 14.000 Tonnen Schotter wieder eingebaut worden. Burckhard Kramer: »Im Rohbau wurden 6900 Tonnen Beton verbaut. Das entspricht 550 Lkw-Ladungen.« Für das riesige Holzdach seien 250 Tonnen Brettschichtholz aus Österreich verarbeitet und mit 39 Schwertransporten nach Wiedenbrück befördert worden.

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