Beim 38. Adventskrämchen in Rheda ändert sich so einiges
Neues aus dem Budendorf

Rheda-Wiedenbrück (WB). Das Adventskrämchen in Rheda: Es will nicht im Schatten des Wiedenbrücker Christkindlmarktes stehen. Es ist allerdings nicht so groß, nicht so lang und nicht ganz so bekannt wie das vorweihnachtliche Gegenstück in der Nachbarstadt.

Donnerstag, 07.11.2019, 07:51 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 08:01 Uhr
Simone Hördel, Leonie Engelmann, Margarete Reker (vordere Reihe) sowie Alwin Wedler und Thomas Venten (hinten von rechts) haben das bevorstehende Adventskrämchen rund um die alte Rhedaer Stadtkirche organisiert. Foto: Uwe Caspar

Unser Weihnachtsmarkt ist älter als der Wiedenbrücker.

Margarete Reker, Vorsitzende der veranstaltenden Initiative Rheda

4. bis zum 8. Dezember

Schon zum 38. Mal und traditionell immer zum zweiten Advent leuchten die Lichter rund um die evangelische Kirche – diesmal vom 4. bis zum 8. Dezember und mit blaublütigem Beistand: Schirmherrin ist Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg.

Viertägige Veranstaltung mit 21 Hütten

Als »kurz und heftig« beschreibt Marktmeister Alwin Wedler, den alle nur Ali nennen, die viertägige Veranstaltung mit 21 Hütten. In den ersten Krämchen-Jahren war der einstige Volleyballer noch in die Rolle des Nikolaus geschlüpft. »Bei uns geht es familiärer zu als beim Christkindlmarkt, der ja ganze Reisegruppen anlockt«, vergleicht Wedler.

Einstiger Beigeordnete hat »große Fangemeinde«

Das diesjährige, adventliche Familienfest in Rhedas City bringt einige Veränderungen mit sich. Eine davon: Klaus Wulfheide hat sich aus der Organisation zurückgezogen, für das musikalische Bühnenprogramm zeichnet nun sein Nachfolger Thomas Venten verantwortlich. »Party-Musik wird es bei uns nicht geben«, kündigt Venten eher besinnliche Klänge an. Auch Peter Lippe, ein Pionier des Adventskrämchens und gelernter Opernsänger, ist nicht mehr dabei. Er lebt jetzt in Süddeutschland, hat aber seinen Besuch für die 38. Auflage angekündigt. Lippes bisherige Funktion als Vorsänger beim täglichen, gemeinsamen Abschluss-Singen übernimmt Peter Bremhorst. Laut Margarete Reker hat der einstige Erste Beigeordnete eine »große Fangemeinde« in der Stadt.

Geschenke-Bringer kommt ohne Ballons

Neu ist auch der Mann im Nikolaus-Kostüm. Diesmal indes wird der Geschenke-Bringer keine Ballons mit den Wunschzetteln der Kinder in die Luft steigen lassen. »Stattdessen bekommen die Kleinen von ihm eine Wunschkugel, das ist umweltschonender«, erläutert Simone Hördel, Geschäftsführerin der Initiative Rheda. Das ist eine 1995 gegründete Interessengemeinschaft von Handel, Handwerk und Bürgern.

Rundfahrten schlittenähnlicher Kutsche

Die Kinder dürfen sich neben Rundfahrten in einer schlittenähnlichen Kutsche zudem auf Märchenstunden freuen: Leonie Engelmann wird sowohl auf der Bühne als auch in der Kirche Werke der Gebrüder Grimm vortragen. »Ich habe diesmal nicht ganz so bekannte und weniger gruselige Märchen der Grimms ausgewählt«, erklärt die Vorleserin.

45 Weihnachtsbäume

Auch das ist neu: 45 Weihnachtsbäume, die mit 400 Sternen geschmückt werden, eine stimmungsvolle Außenbeleuchtung der Kirche mit sechs bis acht Strahlern sowie 160 Ankündigungsplakate mit verändertem Layout. Und wenn das Adventskrämchen zu Ende ist, geht’s für Hermann Eusterbrock erst richtig los: Bis Mitte Februar präsentiert er hier den angeblich kleinsten Weihnachtsmarkt der Welt. Halleluja!

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