»Bunte Welt« eröffnet Standort mit zwei Gruppen an der Fontainestraße
Kirche und Kita im Schulterschluss

Rheda-Wiedenbrück (WB). Musikalisch begleitet haben die Kinder der Kindertageseinrichtung »Bunte Welt« die feierliche Eröffnung des neuen Standorts an der Fontainestraße: Gemeinsam mit den Erziehenden gaben die Kleinen das »Bunte-Welt-Lied« zum Besten.

Mittwoch, 02.10.2019, 09:17 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 09:20 Uhr
Der neue Standort der Kita »Bunte Welt« an der Fontainestraße in direkter Nachbarschaft zur Johannisschule ist für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Bei der Übergabe an den Träger geben einige Jungen und Mädchen das Kita-Lied zum Besten.

Das sorgte bei den Geladenen rund um Bürgermeister Theo Mettenborg und Vertreter der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde wie Pfarrerin Kerstin Pilz, Baukirchmeister Ralf Manche und Martin Wachter, Vorsitzender des Presbyteriums, für viel gute Laune.

Aus dem Verwaltungstrakt ist seit dem Frühjahr eine moderne zweigruppige Kita entstanden. Voller Stolz präsentierte Susanne Fabian, Leiterin der Kita und des Standortes Fontainestraße, die neuen Räume für die ganz Kleinen. Mithilfe eines engen und regen Austausches zwischen Kita-Leitung und Kirchengemeinde ist ein attraktiver Betreuungsplatz entstanden.

Seit dem 1. September befinden sich die ersten Kinder in der neuen Kita: An der Fontainestraße können 44 Jungen und Mädchen über drei Jahren in zwei Gruppen betreut werden. 10 davon sind erst kürzlich in die Kita eingewöhnt worden.

Personell sind die beiden Gruppen mit fünf Mitarbeitenden und einer Berufspraktikantin gut besetzt. Bei der Zusammenstellung des Teams ist dem Träger eine ausgewogene Mischung aus neuen Mitarbeitenden sowie aus bewährten Kräften der »Bunten Welt« gelungen. Zusätzlich erfolgen ein enger Austausch und eine Begleitung durch die Sprachfachkraft und Integrationskräfte der Kita.

Grundschule ist direkter Nachbar

Der direkte Gebäudenachbar ist die Johannis-Grundschule an ihrem neuen Standort. Die Nähe wird von allen Beteiligten als besonders günstig bewertet im Hinblick auf den Übergang von Kita und Grundschule. Die Kita-Fachgeschäftsführerin der Kirchengemeinde Christine Westerbeck bringt die Vorteile der räumlichen Situation auf den Punkt: »Wir freuen uns auf die Kooperation und den Austausch mit der Johannisschule. Erste Gespräche über mögliche Kooperationen zwischen Frau Fabian als Kita-Leitung und Frau Kuhlmann als Schulleitung haben bereits stattgefunden und werden im Lauf des Jahres sicherlich ausgebaut und konkretisiert werden.«

Im Ratsbeschluss vom 25. März dieses Jahres war die evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde als Träger der neuen zweigruppigen Kita bestimmt worden. Die Stadt vermietet das Gebäude an den Träger und finanziert die Umbaumaßnahmen. Die Mietzahlungen des Trägers werden durch einen Mietkostenzuschuss gemäß KiBiz berücksichtigt. Die Ausstattung des Gebäudes und Außengeländes wird durch Bundes- und Landesmittel sowie ergänzende städtische Mittel bezuschusst: Die Kosten für 44 Ü3-Plätze belaufen sich auf 160.000 Euro. 90 Prozent davon (154.000 Euro) werden durch den beantragten Landeszuschuss gedeckt. Die restlichen 6.000 Euro finanziert die Stadt. Ferner unterstützt die Kirchengemeinde als Träger der Kita durch Zuschüsse die zusätzliche Ausstattung sowie das neu eingestellte Personal, das bereits seit Anfang August das Kita-Team unterstützt.

Die Fertigstellung des Außengeländes ist im Laufe des Septembers erfolgt. Nach der Eingewöhnungszeit konnten die ersten Kinder den Außenbereich nutzen. Die Planungen wurden intensiv vom Baukirchmeister Ralf Manche begleitet. Dank seines Einsatzes konnte trotz des knappen Zeitfensters über die Sommerferien mit den wesentlichen Arbeiten begonnen werden.

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