Abi-Entlassfeier am Einstein-Gymnasium nimmt Bezug auf Filmklassiker
»Zwölf abgedrehte Jahre«

Rheda-Wiedenbrück (WB). Unter dem Motto »Abi­versal Studios – zwölf abgedrehte Jahre« feierten 135 Abiturienten mit ihren Familien, Freunden, Lehrern und Mitschülern den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn, während der sich zahlreiche Thriller, Dramen, Komödien und auch manche Lovestory ereignet haben.

Freitag, 05.07.2019, 09:49 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 10:01 Uhr
Unter dem Motto »Abi­versal Studios – zwölf abgedrehte Jahre« feierten die Abiturienten des Einstein-Gymnasiums mit ihren Familien, Freunden, Lehrern und Mitschülern den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn, während der sich zahlreiche Thriller, Dramen, Komödien und auch manche Lovestory ereignet haben.

Bürgermeister Theo Mettenborg, von den Moderatoren Lisa Demuth und Vincent Wan mit einem Hinweis auf die Freiheitskämpfer-Sage »Spartacus« (1960, Regie Stanley Kubrick) begrüßt, wünschte den Abiturienten Glück bei ihrem Aufbruch in die Freiheit und ermutigte sie dazu, neue Wege zu gehen, auf ihre eigenen Wege zu vertrauen und sich vom Unvorhergesehenen überraschen zu lassen.

Anette Steinel, die Elternpflegschaftsvorsitzende des Einstein-Gymnasiums, bedacht mit dem Filmplakat zu »Mamma mia!« (2008, Regie Phyllida Lloyd), ließ mit zahlreichen Filmmetaphern den »abgedrehten« Film der Schullaufbahn der jungen Leute Revue passieren und bat sie, nachdem nun jeder Akteur seinen persönlichen »Oskar« erhalten habe, mit Freude an die nächste »Produktion« zu gehen, sich einzumischen in Politik und Gesellschaft und die Zukunft mitzubestimmen.

Von »Mamma mia« bis »Robin Hood«

Als »Robin Hood« (2010, Regie Ridley Scott), der Mann, der von den Reichen das Geld einsammelt und dieses für caritative Zwecke nutzt, wurde Lars Helmer begrüßt, der alle einlud, Mitglied im Förderverein zu werden und an der Einstein-Olympiade teilzunehmen, dem regelmäßigen Treffen der Ehemaligen.

Obwohl Schülervertreter Vincent Wan als Harry Potter (2001, Regie Chris Columbus) gleich zu Beginn seiner Rede mitteilte, kein Lernvideo – also keinen »Stein der Weisen« zum Thema »Wie man eine Rede schreibt« gefunden zu haben, amüsierte sein Rückblick auf die Schulzeit ebenso wie die humorvollen Anmerkungen der Jahrgangsstufenleiter Julia Hoffrichter und Georg Kussel, die wahlweise als »Twins« (1988, Regie Ivan Reitmann) oder »The Fast and the Furious« (2001, Regie Rob Cohan) auftraten.

Nachdenklichere Töne stimmte der als »Bruce allmächtig« (2003, Regie Tom Shadyac) angekündigte Schulleiter Jörg Droste an, der über die Notwendigkeit von Anstand in schwierigen Zeiten sprach, der aus Bildung erst etwas Universales mache. Anstand habe sich im Verhalten der Schüler bei vielen kleinen und großen Anlässen gezeigt, bei Schülern, die Vorbilder gewesen seien und Werte vorgelebt hätten. Mit einem Zitat aus di Lampedusas Roman »Der Leopard« (»Alles muss sich ändern, damit alles bleibt, wie es ist«) forderte er die Abiturientia auf, ihr Leben und die Gesellschaft zu gestalten, schließlich sei peinliches Nichtstun unanständig.

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