Rheda-Wiedenbrück: Streetbasketballtour ist nach 17 Jahren mal wieder zu Gast
Parkdeck wird zur Arena

Rheda-Wiedenbrück (WB). Vor 17 Jahren hat die NRW-Streetbasketballtour zum letzten Mal Station gemacht in Rheda-Wiedenbrück. Zum 25. Jubiläum der Tour wurde jetzt wieder auf dem Parkdeck am Rathaus gedribbelt und mit Korblegern gepunktet.

Montag, 01.07.2019, 10:00 Uhr
Theo Mettenborg, Natalia Kowal (Vorsitzender DJK Rheda), Ralf Neuhaus und Uwe Kappner (beide AOK) eröffnen das Streetbasketball-Turnier mit 30 Freizeitmannschaften. Foto: Robert Becker

30 Teams beteiligten sich an der Vorausscheidung. Die Siegermannschaften in allen Altersklassen (die »City-Champions«) spielen am 6. Juli das Finale in Recklinghausen aus.

Gleich mit sieben Teams war die Friedrich-Spee-Gesamtschule aus Paderborn angereist. »Rheda-Wiedenbrück lag näher als Höxter«, erklärten die Sportlehrer Alexander Friesen und Nora Neuhaus, warum sie die Emsstadt für die Vorentscheidung vorgezogen hatten. Dass die Schule sich an der NRW-Tour beteiligen würde, war ohnehin beschlossene Sache. »Wir sind eine Schule mit Schwerpunkt Leichtathletik und Basketball«, beschrieb Friesen den Hintergrund. Zwei Schulstunden bekamen die Schüler eher frei. Nach der vierten Stunde ging es mit dem Bus zum Street-Basketball.

Eine »Whatsapp-Sportgruppe«

Auch die Hobby-Truppe »Bird-Men« war wieder mit dabei. »Vor zwei Jahren in Bielefeld sind wir sogar ins Halbfinale gekommen« erzählte Volkan Acar, der zusammen mit Niklas Martin, Ahmet Kaya und Simon Samp spielte. Die Rheda-Wiedenbrücker, von denen ein Teil früher für die dritte Mannschaft der Mustangs aufgelaufen sind, bezeichnen sich als »Whatsapp«-Sportgruppe, die immer dann spielt, wenn Wetter und Freizeit es zulassen. 40 Personen umfasst diese Handygruppe. Meistens treffe man sich am Ratsgymnasium, sagt Acar.

Auf zehn Feldern wurde jeweils zwölf Minuten drei gegen drei gespielt. Anders als in der Halle haben die Felder beim Streetwettbewerb nur einen Korb. »Hier sind Geschicklichkeit und Geschwindigkeit gefragt«, hatte Bürgermeister Theo Mettenborg zur Eröffnung gesagt. Mettenborg gewann zu Beginn einen Drei-Wurf-Wettbewerb gegen Ralf Neuhaus vom Sponsor AOK Nordwest, Organisatorin Natalia Kowal (Vorsitzende DJK Rheda) und Uwe Kapp-ner (ebenfalls AOK). Das letzte Mal habe er ernsthaft Basketball im Abitur gespielt, sagte der Bürgermeister.

Die Siegerteams

Spieler mit größerer Erfahrung brachte das Team »Impuls« an den Start. »Wir konnten mal spielen, aber wie können es nicht mehr«, stapelte Sebastian Deitert vor dem ersten Ballwechsel tief. Immerhin waren einige Akteure von »Impuls«, die unter anderem noch Haldun Arslan und Gökhan Bajramov aufboten, vor einigen Jahren für die DJK in der Regionalliga aktiv.

Am Freitag qualifizierten sich sieben Siegerteams in den verschiedenen Altersklassen für das Finale in einer Woche in Recklinghausen. »Die Gewinner« setzten sich bei den Jungs Jahrgang 2006 und jünger durch, »Alley-Oopsis« gewannen bei den Mädchen die Klasse 2005 und jünger. Weitere Gruppensieger waren die »Speedribbler« (Jungen Jahrgang 2004 und jünger), »die Beesten« (Mädchen Jahrgang 2002 und jünger), die »Harlem Buckets« (Jungen Jahrgang 2002 und jünger), »Treace« (Mixed, ab 16), Team Thilo (Damen) und »Big Minden« (Herren).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6737539?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2730030%2F
Ahlers baut 80 Arbeitsplätze ab
Ahlers-Firmenzentrale in Herford
Nachrichten-Ticker