Rosenmontagsumzug wäre fast abgesagt worden – mit Video
Nach dem Schauer explodiert der Frohsinn

Rheda-Wiedenbrück (WB). Um ein Haar wäre wegen eines heftigen Schauers alles umsonst gewesen. Doch dann ging es noch gut – und die Karnevalisten der Doppelstadt feierten.

Montag, 04.03.2019, 19:01 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 20:11 Uhr
Die Jungschützen gehören in Rheda-Wiedenbrück zum Karneval wie das Weihwasser zur katholischen Kirche. Ihr prächtiger Wagen wird bestaunt. Foto: Carsten Borgmeier

In einem Krisengespräch hatten sich die Organisatoren des Rosenmontagskommittées mit Vertretern der Stadtverwaltung noch um 9 Uhr im Rathaus getroffen. Sollte der Umzug, der sich aus 42 Wagen, Gruppen und Kapellen zusammensetzte, wegen des zu erwartenden Sturms abgesagt werden, wie erst wenige Jahre zuvor? »Wir haben uns schließlich darauf geeinigt, den Start um gut eine Stunde von 13.11 auf 14.11 Uhr zu verschieben«, berichtete Moderator Willi Baumhus (63) von der Karnevalsgesellschaft (KG) »Helü«.

Rosenmontag 2019 in Rheda-Wiedenbrück

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Foto: Carsten Borgmeier
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Dieser Schritt erwies sich als goldrichtig, denn um kurz vor 14 Uhr kam die Sonne wie bestellt durch und zauberte ein Strahlen in die geschminkten Narrengesichter aller Generationen.

Dennoch musste der Rosenmontagsumzug wegen des nasskalten Wetters mit weniger Zuspruch auskommen, was auch am Doktorplatz in Rheda nicht zu übersehen war. Dort allerdings explodierte dann quasi der Frohsinn, denn die Kostüme, Themenwagen und Musikgruppen konnten sich wahrlich hören und sehen lassen.

Gewohnt launig und bestens informiert moderierte Willi Baumhus zum 18. Mal den närrischen Lindwurm vom Dach des Cafés »Carpe Diem« herunter. Im vergangenen Jahr hatte ihn sein Sohn Christoph (29) ausnahmsweise ersetzt, da der Senior auf dem Wagen zum 66-jährigen Bestehen seiner KG »Helü« nicht fehlen durfte.

Im Publikum selbst war ebenfalls Fantasie Trumpf: So tauchten Klaus (41) und René (45) als »untote Märchenprinzen« verkleidet auf, Gaby (50) schwirrte als kesse Biene umher und Janina (30), Nina (33) und Elsa (22) zogen mit ihren extravaganten Brillenmodellen die Blicke vieler auf sich.

So erlebten zwar weniger Zuschauer einen in keinem Fall weniger prächtigen Umzug. In der Doppelstadt war es nach Angaben von Baumhus die 59. Veranstaltung dieser Art seit 1960. Damals hatte es allerdings anfangs nur im katholisch geprägten Wiedenbrück einen solchen Umzug gegeben, wenige Jahre schlossen sich auch die Rhedaer an.

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