Gesamtschüler drehen MINT-Ausbildungsporträts Autohaus wird zum Filmstudio

Rheda-Wiedenbrück (WB). Kamera statt Klimaanlage, Drehbuch statt Diesel: Zwölf Gesamtschüler aus Rheda-Wiedenbrück haben jetzt im Autohaus Thiel Filmaufnahmen gemacht.

Klappe. . . und Action: Die Schüler der Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück konnten beim Autohaus Thiel ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Klappe. . . und Action: Die Schüler der Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück konnten beim Autohaus Thiel ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Im Rahmen des Projekts »Berufe-Klappe« des Schülerlabors »Digitale Medien« begleitet das Produktionsteam ausgewählte MINT-Ausbildungsberufe im Autohaus Thiel filmisch. Das Projekt soll Berufs- und Studienorientierung geben und wird durch die Regionaldirektion NRW der Agentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert sowie vom zdi-Zentrum pro MINT GT im Kreis Gütersloh koordiniert. »Wir möchten Kinder und Jugendliche schon früh für Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern«, sagt Matthias Vinnemeier, Koordinator des zdi-Zentrums pro MINT GT.

Einführung in Kameratechnik und Videoproduktion

Bevor der Startschuss für den Dreh fallen konnte, mussten die Schüler den Dreh zunächst inhaltlich vorbereiten. Außerdem erhielten sie eine Einführung in Kameratechnik und Videoproduktion. Unterstützt wurden sie dabei von Dozent Arne Klauke von der Matrix GmbH und Co. KG. Er vermittelte den Schülern technische und rechtliche Grundlagen bei der Erstellung von Filmen und stand der Gruppe auch während der Dreharbeiten und im Nachgang bei der Sichtung und Aufbereitung des Filmmaterials zur Seite.

Beide Seiten profitieren von der Zusammenarbeit

Wie finden Schule und potenzieller Drehbetrieb zueinander? Hier unterstützen Nikola Weber, Wirtschaftsförderin der Stadt Rheda-Wiedenbrück, und Petra Winkelsträter von der Fachstelle Übergang Schule-Beruf sowohl bei der Bewerbung des Projekts als auch bei der Vermittlung von passenden Ausbildungsbetrieben in der Region. »Die Filme sind eine tolle Möglichkeit für die Jugendlichen, potenzielle Ausbildungsberufe direkt in den Betrieben vor Ort zu erleben. Die Betriebe können sich wiederum potenziellen Auszubildenden präsentieren«, so Weber. Ein weiterer Mehrwert des Projekts: Der fertige Film dient den Schülern aller weiterführenden Schulen im Anschluss als Informations- und Recherchequelle bei der eigenen Berufswahl. Gleichzeitig schulen die Schüler auch noch ihre Medienkompetenz.

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