Radverkehrsnetz in Rheda-Wiedenbrück weist laut einer Analyse große Mängel auf »Kein klares Konzept erkennbar«

Rheda-Wiedenbrück (WB). Die Rheda-Wiedenbrücker steigen gerne aufs Rad. Für rund 25 Prozent der Einwohner ist das Fahrrad ein regelmäßiges und wichtiges Verkehrsmittel. Doch wie sieht es in der Stadt aus mit den Radwegen, mit ihrem Zustand und wie sicher fühlen sich die Radler? Diese und viele weitere Fragen standen am Dienstagabend bei der Infoveranstaltung der von der Stadt beauftragten nts Ingenieursbürogesellschaft aus Münster auf der Agenda.

Von Waltraud Leskovsek
Hier an der Wilhelmstraße, wo es rechts in die Schlossstraße geht, hört der Radweg einfach auf. Viel schlimmer noch: Der Radfahrer steht direkt vor einem Ampelmast.
Hier an der Wilhelmstraße, wo es rechts in die Schlossstraße geht, hört der Radweg einfach auf. Viel schlimmer noch: Der Radfahrer steht direkt vor einem Ampelmast. Foto: Waltraud Leskovsek

Olaf Timm vom Ingenieurbüro hat den Ist-Zustand der Rheda-Wiedenbrücker Fahrrad-Infrastruktur analysiert und die bislang umfassendste Analyse des Radverkehrsnetzes erstellt. Grundlagen waren eine Onlinebefragung und die direkte Ansprache der örtlichen Schulen. Ergebnisse stellte Timm vor rund 50 interessierten Bürgern im Ratssaal vor.

Sein klares Ergebnis lautete: »Es ist kein klares Radverkehrskonzept erkennbar«. Das würde viele Radfahrer verunsichern. Zweirichtungsradwege seien zu schmal und es hätte sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es gerade dort häufiger zu Unfällen kommt.

Fehlende Markierungen, besonders im Bereich Schlossstraße und Wilhelmstraße, mangelnde Beschriftungen und zu wenig ordentliche Fahrrad-Abstellplätze waren erste Ergebnisse der Untersuchung.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 16. November, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Rheda-Wiedenbrück.

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