Karin Redeker ist die zweite Königin in der Geschichte der Rhedaer Bauernschützen Keglerin trifft auch mit dem Gewehr

Rheda-Wiedenbrück (WB). Sie können es doch auch: Dass Schützenschwestern ihren männlichen Pendants durchaus das Wasser reichenkönnen, machte jetzt auch das Schützenfest auf der Wöste deutlich. Dort zeigte Karin Redeker beim Königsschießen große Treffsicherheit und stoische Ruhe am Gewehr und verwies ihre männlichen Konkurrenten in ihre Schranken.

Von Tim Bergheim
Die Rhedaer Bauernschützen gehen unter weiblicher Führung ins neue Schützenjahr: Karin Redeker hat es der männlichen Konkurrenz gezeigt und ist jetzt Königin.
Die Rhedaer Bauernschützen gehen unter weiblicher Führung ins neue Schützenjahr: Karin Redeker hat es der männlichen Konkurrenz gezeigt und ist jetzt Königin. Foto: Tim Bergheim

Nach Monika Brandt grüßt Karin II. Redeker nun als zweite Schützenkönigin in der langen Geschichte des Schützenvereins der Landgemeinde Rheda.

Die zweite Schützenkönigin in Nordrheda ist ein Kind der Wöste: Aufgewachsen in Nordrheda, in Sichtweite des Schützenplatzes. Dass die neue Schützenkönigin über eine ausgeprägte Treffsicherheit verfügt, war schon vorher bekannt: Als langjährige Sportkeglerin hat die 49-Jährige gleich sieben deutsche Meistertitel in unterschiedlichen Disziplinen eingeheimst.

Von Beruf ist die neue Königin seit 1988 in der Kundenbetreuung »Smartcards« bei der Arvato in Gütersloh beschäftigt. Den Bauernschützen gehört sie seit 1999 an und ist dort Mitglied der Gruppe Lütkewitte. Erste Erfahrung als Majestät konnte Karin II. schon im Jahre 2009 sammeln, als sie bei dem von Rhedas Stadtschützen ausgerichteten »Jedermann-Vogelschießen« siegte.

Mehr lesen Sie am Montag, 21. August, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Rheda-Wiedenbrück.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.