Weinfestival auf dem Reckenberg zeigt die Rebenvielfalt Ein Tröpfchen in Ehren auf dem Reckenberg

Rheda-Wiedenbrück (WB/wl). Eine schöne Kulisse, köstliche Getränke und Musik: Mehr bedarf es fast nicht, um ein gelungenes Fest zu feiern. Zugegeben, das Wetter muss auch noch halbwegs mitspielen. Doch das traf beim 3. Weinfestival auf dem Reckenberg am Wochenende zu.

Stammtischtreffen mit (von links) Tim Buschmann, Jörg Klufmöller, Marco Wehmeier, Markus Austermann und Michael Schmidt. Die Freunde aus Kindheitstagen treffen sich regelmäßig. Da kommt ihnen das Weinfestival als Treffpunkt gerade recht.
Stammtischtreffen mit (von links) Tim Buschmann, Jörg Klufmöller, Marco Wehmeier, Markus Austermann und Michael Schmidt. Die Freunde aus Kindheitstagen treffen sich regelmäßig. Da kommt ihnen das Weinfestival als Treffpunkt gerade recht. Foto: Waltraud Leskovsek

War das Fest am Freitagabend bedingt durch einen unangenehmen frischen Wind nicht so gut besucht, kamen die Gäste am Samstagabend dafür in Scharen. Schnell füllte sich das Rondell auf dem Reckenberg mit Menschen und die wenigen Sitzplätze waren im Nu vergeben.

Die Händler geben Tipps bei der Weinauswahl

Bezeichnend bei diesem Fest ist, dass keine Winzer persönlich vor Ort sind, sondern Weinhändler aus dem näheren Umfeld ihre Weine präsentieren, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben – und die man hier auch direkt bekommt. Die beteiligten Weinhändler hatte eine Auswahl ihrer Lieblingssorten dabei und standen den Gästen beratend zur Seite.

Wer in Grüppchen kam, holte gleich flaschenweise die guten Tröpfchen. Freunde trafen sich sowie Nachbarn oder Kegelclubs und einige stießen auch zufällig auf alte Bekannte. Und durchaus auch jüngere Gäste schätzten die edlen Tröpfchen.

Wer so gar kein Weintrinker ist, der trank halt den Gerstensaft, was ihm kein Weinkenner übel nahm. Für die herzhafte Begleitung gab es Flammkuchen, Antipasti und den typisch westfälischen Grillwagen.

Alleinunterhalter Tonka sogt für Musik, tanzen will aber niemand

Musik machte in diesem Jahr der Alleinunterhalter Tonka. Seine Darbietungen waren vielseitig und reichten von ruhigen Schmusesongs bis hin zu Blues, Rock und Pop. Nur zum Tanzen hatten die Besucher keine Lust, obgleich dafür Platz gewesen wäre.

Die Musik war zwar da und wurde auch wahrgenommen, aber die Unterhaltung stand beim Weinfestival ganz klar im Vordergrund. Als die Sonne unterging, wurde das alte Amt Reckenberg mit farbigen Strahlern illuminiert, was zudem zur gelungene Atmosphäre beitrug.

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