Mehrere Verletzte und eine Tote - Fahrtrichtung Dortmund für mehrere Stunden gesperrt
Tödlicher Unfall auf der A2

Herzebrock-Clarholz (WB/cm). Die Autobahn 2 musste am Samstagnachmittag für mehrere Stunden gesperrt werden. Zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Oelde ereignete sich ein Unfall mit drei Autos und einem Lkw. Eine Frau kam dabei ums Leben. Rettungshubschrauber Christoph 13 war im Einsatz.

Samstag, 07.11.2020, 16:03 Uhr aktualisiert: 07.11.2020, 20:00 Uhr
Bei dem Unfall zwischen Herzebrock-Clarholz und Oelde kam eine Person ums Leben. Weitere wurden teils schwer verletzt. Foto: Christian Müller

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 14.10 Uhr. Polizeiangaben zufolge befuhr eine Familie mit einem Mercedes und etwa 120 km/h die mittlere Spur, als ein 40-Jähriger aus dem Kreis Lippe beabsichtigte, den Mercedes mit seinem Seat mit etwa 180 km/h zu überholen. Der Fahrer des Mercedes scherte in dem Moment nach links aus und übersah den Seat. Es kam zur Kollision.

Der 40-Jährige steuerte seinen Wagen daraufhin auf den Standstreifen und rief den Rettungsdienst. Die Familie blieb mit ihrem Wagen auf dem linken Fahrstreifen stehen und verblieb im Fahrzeug. Wenige Sekunden später krachte ein Audi besetzt mit einem 31-Jährigen und einem 33-Jährigen aus dem Ruhrgebiet mit voller Wucht in das Heck des Mercedes. Der Wagen schleuderte über die Fahrbahn und krachte wiederum in einen Lkw eines 44-jährigen Polen.

Mutter stirbt an Unfallstelle

Die Mutter im Mercedes starb noch vor Eintreffen der Rettungskräfte. Vater und Sohn wurden im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Die Insassen des Audi erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Der 40-Jährige aus dem Kreis Lippe und der Lkw-Fahrer (44) blieben unverletzt.

Etwa 60 Rettungskräfte waren im Einsatz, erklärte Christian Dresmann, Pressesprecher der Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück vor Ort. „Die Rettungsgasse hatte vorbildlich funktioniert. Glücklicherweise waren ein Arzt und weiteres medizinisches Personal als Ersthelfer vor Ort. Gegen Gafferblicke von einer nahen Autobahnbrücke mussten wir Sichtschutzwände aufbauen.“

A2 noch länger gesperrt

Die Feuerwehrkräfte der Löschzüge Rheda-Wiedenbrück und Sankt Vit hatten den Einsatz im Nachgang in den Gerätehäusern besprochen, um die belastenden Bilder zu verarbeiten. Insgesamt vier Rettungswagen und drei Notärzte waren ebenso im Einsatz.

Laut Autobahnpolizei Bielefeld bleibt die Autobahn im Bereich der Unfallstelle bis in die Abendstunden gesperrt. Die im Stau stehenden wurden zwischenzeitlich zurückgeleitet.

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