Harsewinkel
Bäume werden in zwei Ortsteilen abgeholt

Harsewinkel (gl) - Die ausdienten Tannenbäume in Marienfeld und Harsewinkel werden am Samstag, 9. Januar, von ehrenamtlichen Helfern abgeholt. Für die Sammlung in Greffen stellt die Stadt - ebenfalls am kommenden Samstag - an zwei Standorten Container zur Verfügung.

Mittwoch, 06.01.2021, 05:18 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 05:31 Uhr
Die Marienfelder Ehrengarde war im Januar 2020 gut beschäftigt mit der Weihnachtsbaumsammlung. Auch am Samstag, 9. Januar, sind sie wieder ehrenamtlich im Einsatz, wenn es gilt, Nordmanntannen und Co. abzuholen.

Die ausdienten Tannenbäume in Marienfeld und Harsewinkel werden am Samstag, 9. Januar, von ehrenamtlichen Helfern abgeholt. Für die Sammlung in Greffen stellt die Stadt – ebenfalls am kommenden Samstag – an zwei Standorten Container zur Verfügung.

Ehrengarde und KLJB im Einsatz

Im Klosterdorf und in der Mähdrescherstadt sind am Samstag die Ehrengarde Marienfeld sowie die Mitglieder der katholischen Landjugendbewegung Harsewinkel (KLJB) unter der Organisation von Frederik van Roje unterwegs. In den beiden Ortsteilen müssen die Bäume spätestens ab 9 Uhr gut sichtbar und mit einem Namensschild versehen am Straßenrand liegen. „Der Baumschmuck muss vollständig abgenommen sein“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Im Laufe des Tages erfolgt dann die Abholung.

Keine Sammlung in Greffen

Wegen der Corona-Pandemie wird es in Greffen in diesem Jahr keine Sammlung durch die Kolpingsfamilie geben. Damit die Greffener trotzdem die Möglichkeit haben, ihre abgeschmückten Weihnachtsbäume zu entsorgen, stellt die Stadt am Alten Klärwerk am Römerweg und an der Johannesschule Metallcontainer auf. Die Stadt weist darauf hin, dass es sich bei der Abholung der Tannenbäume in Marienfeld und Harsewinkel – wie auch in den Vorjahren in Greffen – um eine freiwillige Leistung der Vereine handelt. Damit den Gruppen für ihr ehrenamtliches Engagement keine zusätzlichen Kosten entstehen, wird in Harsewinkel um einen Obolus für die Ehrenamtlichen der KLJB gebeten. Haushalte, die ihre Spende bereits vor der Sammlung am Samstag auf das Konto des Vereins (Volksbank im Ostmünsterland eG, IBAN: DE18412625010503619202, Verwendungszweck: Weihnachtsbaumsammelaktion) überwiesen haben, sollen darauf mit einem am Baum befestigten Zettel hinweisen.

Helfer melden sich an der Tür

Ist das nicht der Fall, werden sich die Helfer mit einer Sammelbüchse, mit einem Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern sowie mit einem Mund-Nasen-Schutz an den Haustüren melden. Sollte nach Abzug aller Kosten Geld übrigbleiben, wird es für die interne Jugend- und Vereinsarbeit verwendet. In Marienfeld sammelt die Ehrengarde Spenden für das Jugendhaus Ankerplatz (ehemals Trockendock), die Jugend AG des Heimatvereins sowie die eigene Vereinsarbeit. Auch dort gilt: Beim Einsammeln der Spende werden der Sicherheitsabstand und die Maskenpflicht eingehalten. Wenn die Spende direkt am Baum angebracht wird, bitten die Verantwortlichen darum, die Bäume erst am Samstagmorgen an die Straße zu legen. „Uns sind aus den vergangenen Jahren (wenige) Fälle bekannt, in denen das Geld vor der Abholung von Dritten entfernt wurde“, so Niklas Birwe von der Ehrengarde.

Kein Frühstück zum Auftakt

Für die Helfer selbst ist die Sammelaktion ebenfalls mit Einschränkungen verbunden: Coronabedingt müssen sie auf das sonst übliche gemeinsame Frühstück zu Beginn der Aktion und auf das Abschlusstreffen verzichten. Michael Bergholz, stellvertretender Leiter des städtischen Fachbereichs Bürgerdienste, betont: „Es muss gewährleistet sein, dass die Auflagen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus eingehalten werden.“ Sehen sich die Vereine dazu imstande, können sie wie bisher die ausgedienten, im Freien vor Häusern und Wohnungen abgelegten Weihnachtsbäume auch abtransportieren. Zunächst habe man von Seiten der Kommune angeregt, den Abholtermin um eine Woche nach hinten auf den 16. Januar zu verlegen. Aus einem Ortsteil sei hinsichtlich dieser angedachten Lösung ein Veto eingegangen, weil alle Vorbereitungen schon auf den 9. Januar abgestimmt worden seien, so Bergholz. Und so bleibt es jetzt beim festgelegten Termin.

Möglichst kleine Gruppen

Um die ehrenamtlichen Baumsammler und alle weiteren Beteiligten zu schützen, sei es laut Michael Bergholz unabdingbar, die bekannten Coronabestimmungen zu beachten. Die Stadt habe deshalb festgelegt, dass eine verantwortliche Person für jede Gruppe benannt werde, die die Einhaltung der Regeln kontrolliere. Bergholz: „Die Gruppen sollten möglichst klein sein. Jeder Helfer muss seine persönlichen Daten hinterlegen, um im Infektionsfall eine Nachverfolgung zu ermöglichen.“ Kontakte zwischen den Gruppen sollten bestenfalls ausgeschlossen werden, niemand dürfe unnötig lange auf einem Sammelfahrzeug zubringen – schon gar nicht dicht gedrängt. „Es herrscht strikte Maskenpflicht“, bekräftigt Bergholz.

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