Harsewinkel
CDU: Wirtschaft mit Gutscheinen stärken

Harsewinkel (gl/jau) - Kurz vor der Ratssitzung hat die CDU  am Donnerstag noch einen Antrag auf den Weg gebracht, der dem Harsewinkeler Einzelhandel und der Gastronomie sicherlich schmecken wird: Die Christdemokraten wollen die Geschäfte vor Ort mit städtisch bezuschussten Gutscheinen unterstützen.

Donnerstag, 25.06.2020, 14:59 Uhr aktualisiert: 25.06.2020, 15:31 Uhr

Das Gesamtvolumen soll 100 000 Euro betragen. Die CDU hat genaue Vorstellungen: Gemeinsam mit dem Verkehrsverein Harsewinkel soll eine Sonderedition an Citygutscheinen gedruckt werden, die über eine zentrale Stelle – etwa das Bürgerbüro – verkauft werden sollen.

Stadt soll sich mit 20 Prozent beteiligen

 Fraktionssprecherin Dr. Angelika Wensing schwebt vor, dass sich die Stadt mit 20 Prozent beteiligt, bis das Budget von 100 000 Euro erreicht ist. Konkret heißt das: Die Bürger bekommen die Möglichkeit, Gutscheine im Wert von beispielsweise 100 Euro für 80 Euro zu erwerben. Pro Bürger sollte der Erwerb von maximal drei Gutscheinen mit einem Maximalbetrag von 100 Euro möglich sein. Wensing: „Mit dem Verkehrsverein sollte die Abrechnung auf dem Wege des bekannten Citygutscheins besprochen werden. Es soll allen Geschäften und Gaststätten in allen drei Ortsteilen die Teilnahme ermöglicht werden.“

„Zweiter Lockdown hat die Situation noch mal deutlich verschärft“

Auch solle die Einlösung der Gutscheine zeitlich befristet werden, um einen unmittelbaren Umsatz zu erreichen. Auch solle die Stadtverwaltung, wenn es nach dem Willen der CDU geht, prüfen, ob es möglich sei, durch Spenden den städtischen Topf aufzustocken. Angelika Wensing betonte: „Die Corona-Pandemie hat ganz erhebliche negative Auswirkungen auf unsere heimischen Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe. Viele Geschäfte und Gaststätten sind wirtschaftlich so stark betroffen, dass es quasi ums Überleben geht. Der zweite Lockdown hat die Situation noch mal deutlich verschärft.“

„Entlasten die Harsewinkeler, die vor Ort einkaufen“

 Die Fraktionssprecherin rechnete vor: Mit der städtischen Investition von 100 000 Euro könne man so 500 000 Euro Umsatz für die heimischen Geschäftsleute und Gastronomen akquirieren. „Gleichzeitig entlasten wir die Harsewinkeler, die vor Ort einkaufen“, so Wensing. Die CDU hat die Idee vorab mit dem Verkehrsverein besprochen: „Sie halten das für umsetzbar. Wir wollen damit einen Teil dazu beitragen, Leerstände zu vermeiden. Auch nach Corona soll es in Harsewinkel noch lokalen Einzelhandel und gastronomische Vielfalt geben.“

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