Harsewinkel
Kein Hinweis auf Brandstiftung in Greffen

Greffen (gl/jau)  -  Nach dem Großbrand eines Wohnhauses und einer Scheune an der Ostortstraße in Greffen haben sich die Brandexperten der Polizei auf dem Hofgelände umgeschaut. Mit dem Ergebnis: Eine Brandursache konnte nicht ermittelt werden, wie die Pressestelle der Polizei am Montag mitteilte.

Montag, 08.06.2020, 15:32 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 16:01 Uhr

Und weiter heißt es in dem Bericht: „Hinweise zu einer Brandstiftung liegen nicht vor.“ Wie die Polizei-Pressestelle auf Nachfrage mitteilte, habe sich möglicherweise das in der Scheune gelagerte Heu und Stroh selbst entzündet. An den Gebäuden entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von rund 250 000 Euro. Der Inventarschaden konnte noch nicht geschätzt werden.

100 Feuerwehrleute im Einsatz

Zur Erinnerung: Am Samstagnachmittag wurden Feuerwehr und Polizei von einem direkten Nachbarn über den Brand an der Ostortstraße informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten das Wohnhaus und eine grenzende Scheune bereits lichterloh. Rund 100 Feuerwehrleute aus Greffen, Harsewinkel und Marienfeld löschten das Gebäude von allen Seiten unter Zuhilfenahme der Drehleiter. „Da die Objekte in Vollbrand standen, ließ die Feuerwehr sie kontrolliert abbrennen. Teile des Gebäudes stürzten während der Löscharbeiten ein“, so die Polizei. Zur Brandzeit hielt sich niemand in den Gebäuden auf.

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