Harsewinkel
Dorfplatz-Bau soll 2021 starten

Greffen (rast) - Besser geht immer. Der Harsewinkeler Ortsteil Greffen soll schöner werden. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwochabend im Umweltausschuss mit. Die Rasenfläche an der Schulstraße soll zum Dorfplatz umgestaltet werden. Rund 276 000 Euro sind für das Vorhaben veranschlagt.

Donnerstag, 04.06.2020, 17:22 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 18:16 Uhr

Die Idee für einen Dorfplatz wurde von der CDU und der UWG angestoßen. Die Maßnahme wird mit 179 186 Euro gefördert. 107 511 Euro stammen aus Bundesmitteln, 71 674 Euro vom Land. Damit bleiben gut 96 000 Euro für die Stadt Harsewinkel. Die Fördermittel werden über drei Jahre verteilt ausgezahlt. 2021 sind das 20 000 Euro, 2022 fließen 100 000 Euro in die Stadtkasse und 2023 der restliche Betrag.

Allgemeine Zustimmung aller Fraktionen

Die Pläne für die Umgestaltung fanden bei den Parteien allgemeine Zustimmung. „Auch wenn die Zeiten wirtschaftlich schlecht sind, kann man dazu kaum Nein sagen“, erklärte Ralf Dräger. Der Dorfplatz steigere die Aufenthaltsqualität in Greffen erheblich, so der Vorsitzender des SPD-Ortsvereins.

Beantragt wurden die Mittel im September 2019 bei der Bezirksregierung in Detmold. „Das Gelände soll den Charakter eines richtigen Dorfplatzes bekommen“, erklärte Guido Linnemann vom Fachbereich Bauen. In diesem Jahr sollen die endgültigen Pläne für den Umbau ausgearbeitet werden. Vereine, Bürger und Verbände können noch Anregungen zur Gestaltung beisteuern. So wie die CDU mit ihrem auf Initiative des Heimatvereins gestellten Antrags auf eine Bodenhülse zum Aufstellen des Maibaums. Im Ausschuss stimmten die Fraktionen für den Antrag.

Schulhof soll auch verschönert werden

Eine Bürgerbeteiligung wird es nicht geben. Der Grund: Es wurde bereits ein weitestgehend konkreter Plan durch das Rietberger Büro Freiraumplanung Wolf erstellt. Der war nötig, um die Fördergelder zu beantragen. Guido Linnemann: „Die Pläne sind schon sehr ausgereift.“ Ebenfalls in diesem Jahr sollen die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke auf den Weg gebracht werden. Umgesetzt wird das Vorhaben dann im kommenden Jahr. „Ich hoffe, dass wir 2021 damit fertig werden“, sagte Guido Linnemann.

Im Rahmen der Neugestaltung wird auch der Schulhof der St.-Johannes-Schule in Angriff genommen. Es wird neu gepflastert. Eine Baumgruppe mit Platanen wird angelegt und ein Rondell mit Sitzgelegenheiten. Direkt an den Schulhof grenzt ein kleines Fußballfeld. Daneben befindet sich eine große Kletterspinne. Eine Tischtennisplatte und ein Basketballkorb runden das Angebot ab.

Gelände wird in zwei Bereiche geteilt

Rund 7000 Quadratmeter ist das Gelände in Greffen an der Schulstraße groß. Vorhandene Anlagen wie die Laufbahn und der Spielplatz sollen in das neue Konzept mit einbezogen werden. Ganz grob gesagt wird die Fläche in zwei Bereiche aufgeteilt: zur Straße hin gelegenen soll ein Mehrzweck-Rasenplatz entstehen, dahinter ein Spielbereich. Rechts vom Platz liegt die Schule, links liegen die Feuerwehr und der Kindergarten. Die beiden Areale werden durch die Laufbahn und die Weitsprunganlage voneinander getrennt. Von der Schulstraße schlängelt sich ein Weg mit einer wassergebundenen Decke bis zum Schulhof.

Der Rasenplatz, der von heimischen Bäumen eingerahmt wird, ist von der Schulstraße aus erreichbar. Mehrere Sitzbänke bieten Gelegenheit zum Verweilen. Im Spielbereich oberhalb der Laufbahn und der Weitsprunganlage wird der alte Baumbestand durch neue Bäume ergänzt. Das Zentrum bildet ein großer Sandspielbereich. Daneben befindet sich ein Spielhügel mit Rutsche. Den Anschluss an das Schulgebäude bildet eine Kletterwand. In direkter Nachbarschaft zur Weitsprunganlage werden ein Rondell mit Fitnessgeräten und eine Trampolin-Anlage angelegt.

Das Regenrückhaltebecken der Feuerwehr wird zu einem Feuchtbiotop erweitert. Auch in dem Spielbereich werden mehrere Sitzgelegenheiten installiert.

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