Harsewinkel Gemeinsam statt einsam

Greffen (jau) - Kontaktverbot? Abstand von zwei Metern? Darauf pfeifen zwei Bäume, die im Waldgebiet Sandknäppe in Greffen seit vielen Jahren gemeinsam in die Höhe wachsen. Kein Blatt passt zwischen sie. Eng verschlungen stehen sie da - die Kiefer und die Buche.

„Scheinbar wachsen sie seit langer Zeit so“, sagt der Revierleiter des Forstbezirks Gütersloh, Dieter Wortmeier, der auch für die Wälder in Harsewinkel verantwortlich ist, im Gespräch mit dieser Zeitung. Wortmeier vermutet, dass sich die Bäume möglicherweise durch einen Sturm aneinandergelegt haben.

„Oder sie sind einfach eng aufgewachsen – in einer sogenannten Naturverjüngung“, so der Revierleiter. Doch egal, warum die Kiefer und die Buche so eng beieinanderstehen – sie geben ein hübsches, außergewöhnliches Bild ab. Und manch einer hat sich auch schon in der Rinde der Buche verewigt – unter anderem wurde dort „I love Manu“ eingeritzt.

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