Neujahrsempfang: Ehrenamtliche Bauhelfer von Schwarz-Weiß Marienfeld geehrt Vereinsheim soll im Mai fertig sein

Marienfeld (WB). Ehrungen, Ausblicke und auch unerfreuliche Ankündigungen gab es am Sonntag beim Neujahrsempfang des Heimatvereins Marienfeld im Bürgerhaus. Für den im März 2019 neu gewählten Vorsitzenden Thomas Kiffmeyer war die Begrüßung eine Premiere. Mehr als 80 Besucher waren der Einladung gefolgt. Kiffmeyer freute sich, dass das Bürgerhaus im Vorjahr mit 365 Veranstaltungen hervorragend angenommen, die Jugend-AG aus dem Dornröschenschlaf erweckt wurde und Heiner Bessmann viele schöne Wanderwege ausgearbeitet hat.

Von Gabriele Grund
Geehrt beim Neujahrsempfang wurden (von links) Klemens Tiekmann, Jürgen Garnschröder, Norbert Uphus, Maxi Markmann, Rainer Standke und Christian Tiekmann, die dem im August formierten Bauhelferteam von Schwarz-Weiß Marienfeld angehören.
Geehrt beim Neujahrsempfang wurden (von links) Klemens Tiekmann, Jürgen Garnschröder, Norbert Uphus, Maxi Markmann, Rainer Standke und Christian Tiekmann, die dem im August formierten Bauhelferteam von Schwarz-Weiß Marienfeld angehören. Foto: Grund

Im Mittelpunkt stand eine Gruppe, die bisher überaus engagiert im Hintergrund werkelt. Gemeint sind die ehrenamtlichen Helfer von Schwarz-Weiß Marienfeld, die sich zusammengefunden haben, um durch möglichst viele Eigenleistungen die Kosten für den Umbau des Vereinsheims niedrig zu halten. Mittlerweile wurden über 950 Stunden von insgesamt 98 Helfern erbracht.

Stellvertretenden für sie wurden Stefan Kisse, Rainer Standke, Maxi Markmann, Tom Krieft, Klemens Tiekmann, Rainer Strototte, Christian Tiekmann, Norbert Uphus, Jörg Brüggemann, Volker Dirkorte, Frank Makuc-Bisping und Vorsitzender Jürgen Garnschröder aufgerufen, um als Anerkennung für das Wirken ein kleines Präsent entgegenzunehmen. In den nächsten Wochen stehen restliche Maurerarbeiten und Verputzen an. Gleichzeitig beginnen Fachfirmen mit Elektro- und Sanitärarbeiten. Nach derzeitigen Planungen sollen die Bauarbeiten im Mai abgeschlossen sein.

Westmeyer kündigt harte Haushaltsverhandlungen an

Weniger erfreuliche Aussichten hatte dagegen die stellvertretende Bürgermeisterin Pamela Westmeyer mitgebracht. „Die fetten Jahre sind vorbei, wir müssen den Gürtel erstmal deutlich enger schnallen“, sagte sie und verwies auf den Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen. Aufgrund der aktuellen mehrstelligen Millioneninvestitionen des Landmaschinenherstellers Claas in Harsewinkel schmälert sich der Gewinn, was am Ende weniger Gewerbesteuern für die Stadt bedeuten. Westmeyer kündigte harte Haushaltsverhandlungen an. Zwar werden die Bauarbeiten für das Soccerfeld an der Marienschule am Montag beginnen und auch die Brandschutzmaßnahmen umgesetzt, doch ob für Dachsanierungen oder neue Photovoltaikanlagen Geld vorhanden ist, bleibt abzuwarten. Eine gute Nachricht sei, dass aktuell einige Kindergärten noch freie Plätze melden. In Zukunft würden eine oder zwei neue Kitagruppen fällig. Um diesen Bedarf zu decken, werden vermutlich Baumaßnahmen notwendig. Das Jugendzentrum Trockendock soll im Herbst neu eröffnet werden.

Das Klosterdorf wächst und wächst

Die Neubaugebiete, die geplante Sanierung der Bielefelder Straße sowie mehr Beleuchtung und eine Straßensanierung auf dem Marienfelder Klosterhof ab dem Jahr 2023 waren weitere Themen. Erfreulich sei, dass Marienfeld erneut größer wurde. Waren 2017 4600 Menschen gemeldet, lebten Ende Dezember 2019 insgesamt 4.886 Menschen. in Marienfeld. 

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