Pfarrer Martin Liebschwager lädt zum 20. Katerfrühstück als Start ins neue Jahr
Zwischen Glaube und Gemütlichkeit

Harsewinkel (WB). Leckere Cremesuppe, frischer Herings-Stipp, süße Berliner und jede Menge gute Wünsche haben am Neujahrs-Mittwochmorgen das 20. Katerfrühstück der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde in Harsewinkel geprägt.

Donnerstag, 02.01.2020, 10:15 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 11:40 Uhr
Alle Jahre wieder bittet Küchenchef Pfarrer Martin Liebschwager (links), der 1999 die Reihe „Kirche und Küche“ aus der Taufe gehoben hatte, zu Neujahr zu Tisch. Unterstützt wird er dabei auch von Behnosh Khalghverdi und Helga Niehaus (rechts). Foto: Gabriele Grund

70 Gläubige waren nach dem Gottesdienst der Einladung von Pastor Martin Liebschwager in Gemeindehaus gefolgt. Mit diesem Zusammenkommen pflegen sie eine Tradition, die seit 1999 am Neujahrstag stattfindet. Die Idee dazu hatte damals Pfarrer Martin Liebschwager. Das Katerfrühstück wurde im Rahmen der Aktion „Kirche und Küche“, bei der Christen nach den Gottesdiensten zusammen kochen und essen, aus der Taufe gehoben. Ziel war und ist es, Menschen der Gemeinde zusammenzubringen und im Glauben zu vereinen. Wie in der Bibel nachzulesen, war es schon Gottes Sohn Jesus Christus wichtig, mit anderen Menschen zu essen und trinken. Nicht von ungefähr finden sich in der Heiligen Schrift immer wieder Erzählungen vom gemeinsamen Mahl – und der Freude daran.

Wie in den Vorjahren hatte Martin Liebschwager, der sich aufgrund seiner eigenen Freude an Genuss und Kochen gern engagiert, zahlreiche fleißige Helferlein, wie seine Eltern Werner und Sieglinde Liebschwager, seine Lebensgefährtin Christina Mohring-Kohler und Tante Helga Niehaus, um sich versammelt, um den Gästen ein schmackhaftes Mahl kredenzten zu können. Seit den frühen Morgenstunden haben sie für das Katerfrühstück, dass eigentlich ein Drei -Gänge- Mittagessen ist, in der Pfarrheimküche emsig gerührt, geköchelt, geschnippelt, serviert, kredenzt und zwischendurch auch gesungen und gelacht. Wie schon vor 20 Jahren hat Martin Liebschwager auch diesmal Salzheringe in Sahnesoße eingelegt. Verfeinert wurden die insgesamt 18 Kilo Fisch mit frischen Äpfeln, Zwiebeln und Gurken. Dazu wurden frisch gekochte Kartoffeln und Kräuterquark gereicht. Insgesamt 18 Kilo Fisch, 20 Kilo Kartoffeln und drei Kilo Quark wurden verarbeitet. Zur kulinarischen Einstimmung wurde aus fünf Kilo Brokkoli eine erlesene Cremesuppe aufgetischt. Höchstpersönlich von Martin Liebschwager abgeschmeckt und von den vielen eifrigen Helfern in großen, heißen Terrinen, an die Tische im großen Saal gebracht. „Ich hoffe, dass das Essen ausreicht, denn wir haben nur für 60 Personen gekocht, haben aber 70 Teilnehmer. Doch wie schon im Gottesdienst und auch in der biblischen Jahreslosung 2020 „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“ (Markus 9,24) thematisiert, werden alle, mit etwas Mäßigung, satt“, so Pfarrer Liebschwager. Traditionell auch der Nachtisch. Insgesamt 80 frische, mit Marmelade gefüllte, Berliner gab es als süßen Abschluss.

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