SPD stellt Antrag: Einheitliche Regelung im Stadtgebiet gefordert Radler brauchen sichere Wege

Harsewinkel (WB). Die SPD Harsewinkel fordert mehr Klarheit bei der Radwegregelung und damit mehr Sicherheit für die Radfahrer. »In der derzeitigen Situation ist die Regelung für Radfahrer sehr undurchsichtig und damit auch gefährlich«, kritisiert die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Regina Meißner-Schlömer.

Von Gabriele Grund
Sie fordern eine einheitliche und durchgängige Beschilderung sowie Radwegeregelung für das Stadtgebiet (von links): Ludger Haase, Karl-Heinz Toppmöller und Regina Meißner-Schlömer haben viele sinnlose und verwirrende Regelungen aufgedeckt.
Sie fordern eine einheitliche und durchgängige Beschilderung sowie Radwegeregelung für das Stadtgebiet (von links): Ludger Haase, Karl-Heinz Toppmöller und Regina Meißner-Schlömer haben viele sinnlose und verwirrende Regelungen aufgedeckt. Foto: Gabriele Grund

Viele Regelungen irritierten mit unterschiedlichsten Beschilderungen. Mal gibt es Vorfahrtsregelungen für Radler, mal für Autos. Damit dieses Wirrwarr ein Ende hat, hat Regina Meißner-Schlömer einen entsprechenden Antrag formuliert, der dem Bau- und Planungsausschuss zur Beratung vorgelegt wird.

Insgesamt 28 Bereiche waren in unterschiedlichsten Formen auffällig, berichten Regina Meißner-Schlömer und der Polizeibezirksbeamte Ludger Haase, die die Radwege schwerpunktmäßig in Harsewinkel unter die Lupe genommen haben.

Auch wenn schon zum Teil einige Mängel behoben seien, wie Ortsheimatpfleger und der stellvertretende Bauhofleiter Karl-Heinz Toppmöller berichtet, gäbe es noch immer unverständliche Gebote. So wie am Kreisel an der Gütersloher Straße, in Höhe von Haus Bergmann, wo stadtauswärts fahrende Radfahrer eigentlich vor dem Kreisel die Fahrbahn wechseln müssten, um die Fahrt fortsetzten zu können. Doch alltagstauglich ist diese Variante nicht, wie man täglich sehen kann, denn entweder fahren Radler mit den Autofahrern durch den Kreisel oder fahren auf der falschen Seite oder auf dem Gehweg weiter. Zudem ist die Bordsteinabsenkung, wo stadteinwärts fahrende Radfahrer zum Wechsel auf die Straße angehalten sind, zu kurz.

Auch der Kreisverkehr Brockhäger Straße/Hesselteicher Straße berge Gefahren, weil stadteinwärts fahrende Radler in Höhe Friseur Schlüter unangekündigt auf die Straße wechseln müssen. In Höhe Berliner Ring habe man zwar durch Hinweise deutlich gemacht, das Fahrradfahrer auch auf dem Gehweg fahren dürfen, doch sobald man aus einer Seitenstraße käme, fände man keinen erneuten Hinweis ob man den Gehweg benutzen dürfe, kritisiert Regina Meißner-Schlömer.

»Wenn man sich die Radwegeregelungen insgesamt anschaut, dann stellt man schnell fest, dass es keine Einheitlichkeit gibt«. Mit dem Antrag wolle man ein zusammenhängendes, gut ausgebautes und einheitlich beschildertes Streckennetz erreichen, ist sich Regina Meißner-Schlömer sicher, dass der Antrag Sinn macht.

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