Gegenbesuch anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft in Frankreich
Bier, Pickert und Bratwurst für Les Andelys

Harsewinkel (WB). Der Ort hätte nicht besser gewählt sein können: Im Hochzeitszimmer des Rathauses der französischen Partnerstadt fand am dritten Oktober-Wochenende die offizielle Feier zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Les Andelys und Harsewinkel statt.

Samstag, 02.11.2019, 09:00 Uhr
Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im Hochzeitssaal: Nicolas Larcher (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Les Andelys), Frédéric Duché (Bürgermeister von Les Andelys), Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Mary Brüggemann, Vorsitzende vom PALAH.

Der Vergleich, den Nicolas Larcher, Vorsitzender des französi-schen Partnerschaftskomitees, in seiner Ansprache zog, war naheliegend: Das Jubiläum sei wie die Silberhochzeit eines Ehepaares, und sie sollte genutzt werden, um das vor 25 Jahren gegebene Partnerschaftsversprechen zu erneuern. Bereits im Juni war das Jubiläum im Rahmen des Weinfestes in Harsewinkel gefeiert worden. Zum Gegenbesuch hatten sich rund 30 Harsewinkeler – unter ihnen Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide – auf den Weg nach Les Andelys gemacht. An Bord hatten sie nicht nur Gastgeschenke und 25 Hopfenpflanzen aus dem Klostergarten von Leonhard Sieweke. Der Bus war zudem vollgepackt mit westfälischen Spezialitäten, die auf dem am Jubiläums-Wochenende stattfindenden Herbstmarkt verkauft werden sollten. Neben Bier, Pickert und Bratwürstchen hatte der Harsewinkeler Partnerschaftsverein Möpkenbrot und Blutwurst eingepackt.

Doch bevor es auf das Herbstfest auf dem Platz Saint Sauveur am Ufer der Seine ging, stand am Samstagmorgen die offizielle Feier im Rathaus auf dem Programm. Frédéric Duché, Bürgermeister der Seinestadt, stellte in seiner Rede vor rund 100 Besuchern im Hochzeitssaal die besondere Verbindung zwischen Frankreich und Deutschland im Allgemeinen und die zwischen Les Andelys und Harsewinkel im Besonderen heraus. Für die Zukunft formulierte er den Wunsch, noch mehr Menschen für die Städtepartnerschaft zu begeistern. Dabei soll ein besonderer Fokus auf den jungen Menschen liegen. Sie sollen »als Botschafter für unsere Städte werben, damit die Partnerstadt auf den Spuren fortgeführt wird, die unsere älteren Mitbürger hinterlassen haben.«

Auch für Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide spielen die besonderen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland innerhalb der EU sowie die Einbeziehung der jungen Generation eine zentrale Rolle: So betonte sie in ihrer Ansprache, dass »die Regierungen Frankreichs und Deutschlands vorangehen müssen, um für und mit der Jugend Europas die Föderation der Vereinigten Staaten von Europa Wirklichkeit werden zu lassen.«

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