Klostergespräche zwischen kontroversen Themen und kritischen Fragen
Auf in die sechste Runde

Marienfeld (WB). Die »Marienfelder Klostergespräche« gehen in die sechste Runde. Zu verdanken ist diese Entscheidung der guten Resonanz der letzten Gesprächsreihe aber auch dem ehrenamtlichen Engagement von Hermann Hecker, Michael Kirk, Norbert Daut, Pater Gottfried Meier, Albrecht Pförtner, Karin Kirchner und Dr. Barbara Flötotte.

Montag, 07.10.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 08:50 Uhr
Die 6. Auflage der »Marienfelder Klostergespräche« steht an: Pater Gottfried Meier (mit dem klösterlichen Berner Sennenhund Rulle(, Albrecht Pförtner und Norbert Daut zählen zu den Mitgliedern der Klostergemeinschaft Marienfeld. Foto: Gabriele Grund

Die Mitglieder der Klostergemeinschaft Marienfeld sind nämlich für Themenkonzeption, Planung und Umsetzung der Gesprächsreihe verantwortlich. Im Mittelpunkt der anstehenden fünf Veranstaltungen stehen kontroverse Themen, kritische Fragen und kompetente Gesprächspartner.  Mehr als 300 Gäste haben die insgesamt fünf »Klostergespräche« im Vorjahr besucht. »Wir sind mit diesem Zuspruch gut zufrieden und freuen uns darauf, wieder ein schönes buntes Programm anbieten zu können«, so  Albrecht Pförtner.

Neu: Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr

Neu ist, dass alle Veranstaltungen im Marienfelder Pfarrheim am Klosterhof ab 19.30 Uhr statt wie bisher um 20 Uhr beginnen. »Das Ende ist maximal um 21 Uhr, was sich in der Vergangenheit bewährt hat«, betont Albrecht Pförtner. Eingeladen ist jeder interessierte Bürger, der Eintritt ist frei. Möglich wird das, weil alle Referenten unentgeltlich auftreten.

Begleitet werden die Veranstaltungen von unterschiedlichen Paten aus dem Kreis der Organisatoren. Sie haben Gesprächsthemen vorgeschlagen, Kontakt mit den jeweiligen Referenten aufgenommen und ihnen Einladungen ausgesprochen. Los geht es am Montag, 14. Oktober, mit Uwe Hofer und dem Thema Mobilität der Zukunft. Stadt und Land – Wirklich alles elektrisch? »Er ist Klimanetzwerker für die Energie-Agentur NRW  und kann somit einen sehr wissenswerten Vortrag zum Thema bescheren«, so Themenpate Norbert Daut. »Können wir damit Klimaziele erreichen und können durch Sharing-Systeme tatsächlich die Wünsche nach individueller Mobilität befriedigt werden?«, stellt der Referent als Frage in den Raum, um bereits im europäischen Ausland beschrittene Lösungswege und Pilotprojekte für eine umweltgerechte und dennoch bedarfsorientierten Mobilität aufzuzeigen.

Thema am 18. November: »Jugendstrafe oder Jugendhilfe«

Am Montag, 18. November, geht es mit dem Essener Staatsanwalt Rainer Kock um das Thema »Jugendstrafe oder Jugendhilfe? Frühe Hilfe statt später Härte«. Dabei berichtet der Referent über das im Frühjahr 2018 in Essen eröffnete »Haus des Jugendrechts«, ein Pilotprojekt bei der Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendgerichtshilfe gemeinsam unter einem Dach agieren. Der Fokus wird dabei vor allem auf junge Intensivtäter gelegt. Themenpate ist Pater Gottfried Meier.

Am Montag, 20. Januar, referiert Nico Michels, Leiter der digitalen Produktentwicklung bei Claas in Harsewinkel, die »Digitalisierung für Anfänger. Apps – Smartphones – Alexa«. Ziel ist es, in möglichst einfachen und nachvollziehbaren Erklärungen, die Funktionsweisen sowie Wissenswertes aus der Welt der künstlichen Intelligenz zu verdeutlichen. Zudem wird der Referent einen Einblick geben, was im »Greenhouse« von Claas in Harsewinkel jeden Tag bearbeitet wird. Themenpate ist Albrecht Pförtner.

Ein Tabuthema wird am 17. Februar gebrochen

Ein Tabuthema wird am Montag, 17. Februar, mit »Sehnsucht Kind« gebrochen. Wenn Paare ein Kind wollen, aber keines bekommen, dann kann das verschiedene Ursachen haben. Dr. Wiebke Rübberdt, Fachärztin für Gynäkologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin, von der Kinderwunschpraxis Bielefeld beschert Interessierten einen Einblick über verschiedene Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin, berichtet über Erfahrungen, nennt mögliche Ursachen der Kinderlosigkeit und steht für Fragen bereit. Initiiert wurde dieser Vortrag von Hermann Hecker.

Der Abschluss erfolgt am Montag, 16. März, unter dem Thema »Klimawandel-Fake oder Realität?« Referent Fabian Schoden, Nachwuchswissenschaftler der Fachhochschule Bielefeld, der derzeit im Bereich der zirkulären Wertschöpfung promoviert, wird in verständlicher Form belegbare Realitäten rund um den Klimawandel aufzeigen und darstellen, wo echter Handlungsbedarf besteht und welche Umsetzungsmöglichkeiten jeder Einzelne hat. Jugendliche sind ausdrücklich willkommen

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